{"date":"2022-05-01","state":"completed","last_modified":"2025-03-20T12:52:09.211387+00:00","extraordinary":false,"video_url":"","overview":"<p class=\"has-img\"><img src=\"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/22ec5647ed11ce812d53b66cef935cf97d4c71fe881f490d62119a5550a8ee6d\" class=\"lazyload-alt\" width=\"2048px\" height=\"1365px\"></p><p>Die Glarner Landsgemeinde findet jeweils am ersten Sonntag im Mai statt; in diesem Jahr am <strong>1. Mai 2022 </strong>(Verschiebungsdatum 8. Mai). Sie beginnt um 9.30 Uhr. Die Stimmberechtigten treffen sich im Ring auf dem Zaunplatz (auch Landsgemeindeplatz genannt) mitten im Hauptort Glarus. Der Landammann er\u00f6ffnet und leitet die Landsgemeinde und ermittelt bei Wahlen und Abstimmungen die Mehrheit durch Absch\u00e4tzen.</p><p>Grundlage f\u00fcr die Stimmberechtigten ist das \u00abMemorial f\u00fcr die Landsgemeinde\u00bb. Es enth\u00e4lt die Traktandenliste und eine Beschreibung aller Gesch\u00e4fte mit einl\u00e4sslicher Darstellung und Begr\u00fcndung sowie den Antrag des Landrates (Kantonsparlament). Dieser ist, wenn kein abweichender Antrag gestellt wird, genehmigt. An der Glarner Landsgemeinde haben die Stimmberechtigten das Recht \u201ezu raten, zu mindern und zu mehren\u201c. Das heisst, sie k\u00f6nnen zu jedem Sachgesch\u00e4ft das Wort verlangen und \u00c4nderungen beantragen. Es sind zudem Antr\u00e4ge auch auf Verschiebung, R\u00fcckweisung oder Ablehnung m\u00f6glich.</p><p>Zutritt zum Ring haben nur <strong>stimmberechtigte Personen</strong>. (Es muss der Stimmrechtsausweis den Kontrollorganen vorgewiesen werden). Im Kanton wohnhafte schulpflichtige oder der Schulpflicht entwachsene, nicht stimmberechtigte Jugendliche d\u00fcrfen sich unmittelbar neben der Rednerb\u00fchne aufhalten. Es ist jedoch den Stimmberechtigten untersagt, Kinder auf den Ring oder die Sitzpl\u00e4tze mitzunehmen. F\u00fcr Interessierte stehen <strong>Zuschauertrib\u00fcnen</strong> zur Verf\u00fcgung.</p><h2>\nEhreng\u00e4ste\n</h2><p><strong>Ehreng\u00e4ste des Regierungsrates</strong>:</p><ul>\n<li>Bundesr\u00e4tin Viola Amherd, Vorsteherin des Eidgen\u00f6ssischen Departements f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport VBS</li>\n<li>St\u00e4nderatspr\u00e4sident Thomas Hefti mit dem B\u00fcro des St\u00e4nderates </li>\n<li>Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft in corpore</li>\n<li>Korpskommandant Thomas S\u00fcssli, Chef der Armee</li>\n<li>Division\u00e4r Peter Merz, Kommandant Luftwaffe</li>\n</ul><p><strong>Ehreng\u00e4ste des Landrates: </strong></p><p>B\u00fcro Grosser Rat der Republik und des Kantons Tessin</p><h2>\nInformationen f\u00fcr Sehbehinderte und Blinde\n</h2><p>F\u00fcr Sehbehinderte und Blinde steht das Memorial auch als Audio-Datei zur Verf\u00fcgung. Von der Schweizerischen Bibliothek f\u00fcr Blinde, Seh- und Lesebehinderte (SBS) in Z\u00fcrich wurde das Memorial im internationalen DAISY-Format hergestellt und auf CD verschickt. Die Dokumente k\u00f6nnen auf speziellen Abspielger\u00e4ten, \u00fcber Computer und auf allen MP3-kompatiblen CD- und DVD-Spielern abgeh\u00f6rt werden.</p><p>Die Audio-Daten k\u00f6nnen als ZIP-Datei (605 MB) heruntergeladen werden.</p><h2>\nBekanntgabe des Entscheides \u00fcber die Abhaltung der Landsgemeinde\n</h2><p>Der Entscheid \u00fcber die Abhaltung der Landsgemeinde ist am Sonntagmorgen des 1. Mai 2022 ab 6 Uhr \u00fcber die Telefonnummer 1600 (regionale Meldungen, Rubrik 1) erh\u00e4ltlich. Ferner wird die Meldung von Radio SRF1 in den Fr\u00fchnachrichten um 7 und 8 Uhr ausgestrahlt und ist auf der Homepage <a href=\"http://www.gl.ch\">www.gl.ch</a> unter \u00abAktuelles\u00bb, abrufbar.</p><h2>\nGratis mit dem \u00f6V an die Landsgemeinde\n</h2><p>An der Landsgemeinde 2022, das heisst am 1. Mai (im Verschiebungsfalle am 8. Mai), k\u00f6nnen alle \u00f6V-Angebote im Kanton Glarus (Bahn- und Buslinien inkl. Braunwaldbahn, Basis 2. Klasse) gratis ben\u00fctzt werden.</p><p>Die S25, Zug 20527, h\u00e4lt am Sonntag, 1. Mai 2022, um 8.22 Uhr ausserordentlich in Bilten. Es verkehren keine Extraz\u00fcge. Der ausserordentliche Halt wird im Online-Fahrplan publiziert.</p><h2>\nKinderh\u00fctedienst an der Landsgemeinde\n</h2><p>Am Tag der Landsgemeinde findet ab 9.00 Uhr bis zum Ende der Landsgemeinde ein Kinderh\u00fctedienst im Kindergarten Erlen in Glarus (f\u00fcr Kinder aus Glarus S\u00fcd) und im Kindergarten L\u00f6wen in Glarus (f\u00fcr Kinder aus Glarus Nord und Glarus) statt. F\u00fcr Einzelheiten verweisen wir auf die Inserate in der Presse.</p>","files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/0a0e6ecd6b3d6e3409df1cb9e0e25158a2af830d1e23f5f66382c78772aadd24","memorial_2_pdf":null,"memorial_supplement_pdf":null,"protocol_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/dab77c2fece0218a15442e91fa765795a6504ad0dc791fa0943dd5e49ecff620","audio_mp3":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/2f41066cb4835cb8165a9f15d45fb91570fed354f1954716e2e146b25ee5bc28","audio_zip":null},"agenda_items":[{"number":18,"state":"completed","last_modified":"2023-12-12T11:58:54.812076+00:00","irrelevant":true,"tacitly_accepted":false,"title":"Unerheblich erkl\u00e4rter Memorialsantrag","memorial_page":null,"overview":"<p>1. Der Memorialsantrag</p>\n<p>Am 1.M&#228;rz 2021 reichte eine stimmberechtigte Einzelperson den Memorialsantrag &#171;Gerechte Verteilung Gemeinde-Pachtland&#187; ein. Der Memorialsantrag in Form einer allgemeinen Anregung will den Regierungsund Landrat beauftragen, auf kantonaler Ebene zuhanden der Landsgemeinde gesetzliche Grundlagen auszuarbeiten, welche die Verteilung von gemeindeeigenem Pachtland zur landwirtschaftlichen Nutzung regeln. Mit der kantonalrechtlichen Regelung soll eine gerechte Verteilung des Pachtlands durch die Gemeinden auf die sich interessierenden Bauernbetriebe erm&#246;glicht und eine wirksame Kontrolle und Aufsicht sichergestellt werden.</p>","text":null,"resolution":"<p>Der Antrag wird von der Landsgemeinde abgelehnt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/5cf55a3dd2ac655ea81a733b63160fd8996a78eeb2e3613b86a27d681b53ff4a"},"vota":[{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Antragsteller Heiri H&#246;sli wirbt f&#252;r die Erheblicherkl&#228;rung durch die Landsgemeinde. Dass die Gemeinde ihm nach der Pensionierung kein Pachtland mehr zur Verf&#252;gung stelle, gebe seinem Betrieb den Todesstoss und mache auch eine Nachfolge unm&#246;glich.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Heiri H\u00f6sli","function":null,"place":"Ennenda","political_affiliation":null,"picture":"/storage/5d5a40701ce88032544d8e97b458f3cc3651f6d945a7065e3a14f33104d4677b"}}]},{"number":17,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T13:18:24.527147+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung der Verfassung des Kantons Glarus\n(Aufhebung der H\u00f6chstaltersgrenze f\u00fcr \u00f6ffentliche \u00c4mter)","memorial_page":null,"overview":"<p>Die in der Glarner Kantonsverfassung verankerte H&#246;chstaltersgrenze von 65 Jahren f&#252;r Mitglieder des Regierungsrates, die beiden Glarner Vertretungen im St&#228;nderat sowie f&#252;r s&#228;mtliche Richterinnen und Richter bildete seit ihrem Erlass im Jahr 1988 wiederholt Thema der politischen Debatte im Kanton Glarus. Letztmals lehnte die Landsgemeinde 2000 einen Memorialsantrag ab, welcher eine Aufhebung der H&#246;chstaltersgrenze forderte.</p>\n<p>Nachdem die Frage im Landrat 2016 wieder aufgenommen wurde, kam der Regierungsrat in einem Bericht 2018 nach einer W&#252;rdigung der Glarner H&#246;chstaltersgrenze aus rechtswissenschaftlicher Sicht zum Schluss, dass die Frage, ob &#228;ltere Menschen von der Aus&#252;bung politischer &#196;mter durch Altersgrenzen ausgeschlossen werden sollen, prim&#228;r gesellschaftspolitischer und nicht juristischer Natur sei. Entsprechend sah sich der Regierungsrat nicht veranlasst, von sich aus t&#228;tig zu werden. Nach seiner Auffassung hat sich die geltende Regelung zur Erreichung der damit angestrebten Ziele in der Praxis bew&#228;hrt.</p>\n<p>Mit der nun vorgeschlagenen &#196;nderung der Kantonsverfassung wird ein parlamentarischer Auftrag &#8211; basierend auf einer Motion der landr&#228;tlichen Kommission Recht, Sicherheit und Justiz &#8211; aus dem Jahr 2019 umgesetzt. Damit forderte der Landrat die &#8211; zumindest teilweise &#8211; Aufhebung der H&#246;chstaltersgrenze. Der Regierungsrat sprach sich im Grundsatz weiterhin f&#252;r deren Beibehaltung aus, schlug jedoch eine differenziertere L&#246;sung vor. So soll die H&#246;chstaltersgrenze k&#252;nftig nur noch f&#252;r die Mitglieder des Regierungsrates sowie f&#252;r die Gerichtspr&#228;sidien und die k&#252;nftigen teilamtlichen Gerichtsvizepr&#228;sidien gelten. Bei diesen Funktionen steht die Organfunktion im Vordergrund. Die H&#246;chstaltersgrenze f&#252;r Milizrichterinnen und -richter sowie f&#252;r die beiden Glarner Vertretungen im St&#228;nderat soll jedoch abgeschafft werden. Eine Ausweitung der H&#246;chstaltersgrenze auf Mitglieder kommunaler Beh&#246;rden kann und soll im Zusammenhang mit der anstehenden Totalrevision des Gemeindegesetzes diskutiert und auf Gesetzesstufe verankert werden.</p>","text":null,"resolution":"<p>Die Vorlage wird abgelehnt. Die Altersgrenze gilt weiterhin auch f&#252;r Laienrichter und -richterinnen sowie St&#228;nder&#228;te und -r&#228;tinnen.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/9203ef073ccc2bbefe490949c2975b8f5970f73efb27bf62072fb1f9249abe4e"},"vota":[{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Er empfiehlt eine unver&#228;nderte Zustimmung zum Antrag des Landrates.</p><p>Zu den geplanten &#196;nderungen sagt er: Das Amt des St&#228;nderates lasse mit einem Besch&#228;ftigungsgrad von maximal 40 bis 50 Prozent die Aufhebung H&#246;chstaltersgrenze zu. Und bei den Milizrichterinnen und -richtern sei ihre Erfahrung und ihre zeitliche Verf&#252;gbarkeit sehr n&#252;tzlich.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Bruno Gallati","function":"Landrat","place":"N\u00e4fels","political_affiliation":"Die Mitte","picture":"/storage/dd19e2af5a0d77706cc532b093e4701a0a9c341ca6bb90452d97b4f3ca580cbc"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Pr&#228;sident landr&#228;tliche Finanzaufsichtskommission, Samuel Zingg beantragt im Namen der SP, den Antrag abzulehnen.</p><p>Die Vorlage sei eine Idee, die einer Politiker:innen-Diskussion entspringe. Das Problem aus fr&#252;heren Zeiten, als es zu Sesselklebereien gekommen sei und Politisierende nicht mehr h&#228;tten aufh&#246;ren wollen, sei heute entsch&#228;rft. &#171;Lassen wir es doch, wie es bis jetzt funktioniert hat.&#187;</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Samuel Zingg","function":null,"place":"Mollis","political_affiliation":null,"picture":"/storage/ab36c482afa9f2858d3ecb5bc8d1ff3ba65054df466fb056a332e657c68ef472"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Fritz Schiesser sagt: &#171;Der Geist ist willig, aber das Fleisch wird schwach.&#187; Damit beantragt er, den Antrag der SP, gestellt von Samuel Zingg, zu unterst&#252;tzen.</p><p>Die Gesetzesbestimmung habe etwas gebracht: Im Kanton Glarus seien heute die politischen Vertreterinnen und Vertreter wesentlich j&#252;nger als fr&#252;her.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Fritz Schiesser","function":null,"place":"Haslen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/999e0ab1af378aba956506e0e4bbbb3339c9163b01933999677d8ef27298b0e9"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Beantragt im Namen des Regierungsrats der Vorlage unver\u00e4ndert zuzustimmen.</p><p>Mit der heutigen Regelung sei man gut gefahren. Regierungsr\u00e4te und -r\u00e4tinnen sowie Gerichtspr\u00e4sidierende sollten keine Ausnahme darstellen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Marianne Lienhard","function":"Regierungsr\u00e4tin, Departement Volkswirtschaft und Inneres","place":null,"political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/5baa262e364f140c7b5a43aebdf40a23f772d01ca40afafd83a3caef221bf90a"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Hansj&#246;rg Stucki will die H&#246;chstaltersgrenze ganz aufheben. Es brauche heute keine solchen Grenzen mehr.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Hansj\u00f6rg Stucki","function":null,"place":"Oberurnen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/45403a594a078449288b8c1a0fcfbce9dd5f57383989b6d7bd88c00ff660daa3"}}]},{"number":16,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T13:15:18.775556+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung des Energiegesetzes\n(Erh\u00f6hung Dotation Energiefonds)","memorial_page":null,"overview":"<p>Die Landsgemeinde 2010 schuf den sogenannten Energiefonds. Mit diesem Fonds werden seither Vorhaben zur rationellen Energieanwendung, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zum Klimaschutz finanziell gef&#246;rdert. Obwohl der Energiefonds nach einer Dotation mit 9 Millionen Franken seit 2011 fast jedes Jahr vom Landrat zus&#228;tzlich mit 100 000 Franken ge&#228;ufnet wurde, werden die zur Verf&#252;gung stehenden Mittel bald ausgesch&#246;pft sein. Die Finanzierung muss deshalb neu geregelt werden. Es besteht breiter Konsens zum F&#246;rderprogramm, dessen Notwendigkeit zur Erreichung der Klimaziele sowie die positiven wirtschaftlichen Effekte.</p>\n<p>Die Folgefinanzierung des Energiefonds wird den Kanton bis 2035 gem&#228;ss Landratsbeschluss 24 Millionen Franken kosten. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus einer Einmaleinlage von 12 Millionen Franken im 2023 und j&#228;hrlichen Beitr&#228;gen von 1 Million Franken in den Jahren 2024 bis 2035. Der Regierungsrat hat zudem die M&#246;glichkeit, Ertrags&#252;bersch&#252;sse aus der Jahresrechnung in den Energiefonds einzulegen. Gleichzeitig d&#252;rfte dem Kanton ein etwa doppelt so hoher Betrag aus Bundesmitteln (CO2-Abgabe, Klimafonds) zur Verf&#252;gung stehen. Die F&#246;rdergelder werden Privaten, Unternehmen und &#246;ffentlichen K&#246;rperschaften im Kanton Glarus sowie dem lokalen Gewerbe zugutekommen.</p>\n<p>Die verst&#228;rkte Nutzung einheimischer erneuerbarer Energien und die Erh&#246;hung der Energieeffizienz von Geb&#228;uden wirken sich positiv auf die Wirtschaftsentwicklung im Kanton Glarus aus. Jeder F&#246;rderfranken l&#246;st ein Mehrfaches an Investitionsvolumen und damit an Auftr&#228;gen f&#252;r Fachfirmen aus. F&#252;r das Gewerbe und die Industrie ergeben sich zus&#228;tzliche Innovationsimpulse. Gleichzeitig verringert sich die Abh&#228;ngigkeit der Energiezufuhr aus dem Ausland. Dies f&#252;hrt zu einer besseren Versorgungssicherheit im Kanton Glarus.</p>","text":null,"resolution":"<p>Die Landsgemeinde votiert f&#252;r 24 Millionen Franken und genehmigt damit die Vorlage unver&#228;ndert.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/bcd8a13cdd0e740dee6e14d416e4b1d9ce085c8c6efe7c6a3d2920618bb778ed"},"vota":[{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Unterst&#252;tzt den Antrag mit 24 Millionen Franken.</p><p>Bis 2050 mit der Energieversorgung klimaneutral zu werden und Energie efffizienter zu nutzen, sei ein anspruchsvolles Ziel und brauche entsprechende Mittel.</p><p>Neue Technologien erm&#246;glichten die Produktion von Energie, vor allem aber m&#252;sse der Geb&#228;udepark im Kanton saniert werden, um Energie einzusparen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Ivan B\u00fcchi","function":null,"place":null,"political_affiliation":null,"picture":"/storage/27b34149f4b93c19b38f7449fb2a223b2c0c6158fb22d14b52867dba149c695c"}},{"number":9,"state":"completed","text":"<p>Regierungsrat Departement Bau und Umwelt, Erfreulicherweise sei der Grundsatz unbestritten, er bittet um Zustimmung zur unver\u00e4nderten Vorlage.</p><p>Die Mittel, welche vom Bund zus\u00e4tzlich in den Fonds in den letzten 10 Jahren eingebracht wurden, h\u00e4tten wesentliche Impulse gegeben. Heute brauche es aber mehr.</p><p>Wichtig sei, die Ziele der Energiestrategie 2035 des Kantons und der Klimaziele 2050 des Bundes zu erreichen, die Erh\u00f6hung durch den Landrat auf 24 Millonen sei daf\u00fcr sinnvoll.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Kaspar Becker","function":null,"place":null,"political_affiliation":"Die Mitte","picture":"/storage/ae8be07655124448fdb10765bcf4354bacdc0f5c89ac9f55a887128981d949bd"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Namens der SP beantragt sie, den Fonds mit 24 Millionen zu dotieren.</p><p>Neben der F&#246;rderung von Sanierungsmassnahmen sei auch die F&#246;rderung von entsprechender Energieproduktion n&#246;tig.</p><p>Auch weniger Bemittelte sollten Zugang zu F&#246;rderung haben, w&#228;hrend einer &#220;bergangszeit sei der Ersatz von fossilen Heizungen ebenfalls zu f&#246;rdern. Das Glarner Gewerbe profitiere von den zus&#228;tzlichen Auftr&#228;gen.</p><p>Tausende fossile Heizungen m&#252;ssten in den n&#228;chsten Jahren ersetzt werden, dies sei auch angesichts der weltpolitischen Lage dringend.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Sabine Steinmann","function":null,"place":"Oberurnen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/afd632daead4f2d4d41e95f0da9c3791ba18e4c82ef8726da3138186f4370fe5"}},{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Namens SVP unterst&#252;tzt er den Antrag auf nur 19,2 Millionen Franken.</p><p>Die Berechnungen des regierungsr&#228;tlichen Vorschlages beruhten auf der kantonalen Energiestrategie 2035. Weitere 5 Millionen seien nicht sinnvoll, es sei nicht klar wof&#252;r sie ausgegeben werden k&#246;nnten. Und sie kosteten zus&#228;tzliche Steuergelder, die anderswo gebraucht w&#252;rden.</p><p>Wenn offensichtlich w&#252;rde, dass die 19,2 Millionen nicht reichten, dann k&#246;nne die Landsgemeinde immer noch eine nochmalige Erh&#246;hung beschliessen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Mischa Toso","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":null,"picture":"/storage/d313ffdc3267220242b37d2499016b2e011be171e09635e7bc6434cdb9c9c963"}},{"number":6,"state":"completed","text":"<p>Votiert f\u00fcr die 19,2 Millionen Franken.</p><p>Die Vorlage sei eine finanzpolitische, der Betrag basiere auf den Berechnungen des Regierungsrates.</p><p>Das Geld d\u00fcrfe nicht anderen Zwecken entzogen werden. Wenn es n\u00f6tig w\u00e4re, k\u00f6nnte der Fonds sp\u00e4ter noch aufgestockt werden.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Roland Goethe","function":"Landrat","place":"Glarus","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/22d32e728c91524b696d279d474decf8ffddac0fa870a3421b16cf5633510d69"}},{"number":7,"state":"completed","text":"<p>Will die Vorlage ab&#228;ndern.</p><p>Der Krieg gegen die Ukraine habe die Lage ver&#228;ndert, eine Reduktion des Geldes sei nicht angezeigt. Es brauche &#171;eine kompromisslose Aussch&#246;pfung&#187; der F&#246;rdermittel f&#252;r klimaneutrale Mobilit&#228;t, Heizungen und mehr.</p><p>Je schneller sich der Kanton unabh&#228;ngig mache, desto besser.</p><p>Und ohne die Verst&#228;rkung der Massnahmen werde die Klimaerw&#228;rmung weiter massiv ansteigen. Es gehe um einen Beschluss zugunsten der Generation der Enkel.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Hansruedi Sauter","function":null,"place":"Netstal","political_affiliation":null,"picture":"/storage/6f53d808942f93a89f5de08200aa6ff003b45bd2d3412b57d046ed3fb9a3a1a2"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Sie stellt namens der FDP Antrag, nur mit total 19,2 Millionen Franken zu alimentieren, wie vom Regierungsrat urspr&#252;nglich beantragt.</p><p>Dieser Betrag sei richtig, aber auch ausreichend und mehr als doppelt so gross wie bisher. Die 19,2 Millionen reichten f&#252;r sinnvolle und effiziente Massnahmen. Der Betrag sei so vom Regierungsrat berechnet und sei massvoll.</p><p>Eine weitere Aufstockung gehe quasi ins Blaue hinaus, sie sei nicht sinnvoll.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Rafaela Hug","function":"FDP","place":"Schwanden","political_affiliation":null,"picture":"/storage/a0d45f42b7d4aa69b3a5fdb9f239aa30affa755f2a3bd5db03d924ca89ef4cb4"}},{"number":8,"state":"completed","text":"<p>Als Vizepr\u00e4sident der vorberatenden Kommission wirbt er f\u00fcr die unver\u00e4nderte Vorlage mit 24 Millionen.</p><p>Der Kanton habe bisher mit dem Energiefonds viel erreicht, doch reiche dies nicht. Gerade bei den Geb\u00e4udeh\u00fcllen sei wichtig, die Sanierungen zu beschleunigen. Die Nutzung erneuerbarer Energien solle st\u00e4rker als bisher gef\u00f6rdert werden, auch Ladestationen f\u00fcr Elektroautos sollten gef\u00f6rdert werden.</p><p>Es brauche aber auch mehr Mittel f\u00fcr innovative Energien.</p><p>Nach dem Verbot fossiler Heizungen solle der Ausstieg beschleunigt werden. Der Kanton k\u00f6nne sich die Mittel leisten, sie kurbelten das Gewerbe an und reduzierten die Auslandabh\u00e4ngigkeit.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Urs Sigrist","function":"Landrat","place":"Schw\u00e4ndi","political_affiliation":"Die Mitte","picture":"/storage/40c35f20e6b16cf0e1c700711049ab602cab43941af170292fe7508761ff0f16"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Namens der Gr&#252;nen beantragt sie 24 Millionen.</p><p>Leider seien die Temperaturen im Kanton Glarus schon um 2 Grad gestiegen. Dem weiteren Anstieg m&#252;sse entgegengewirkt werden, die Produktion klimaneutraler, erneuerbarer Energien gef&#246;rdert.</p><p>Die Technologien seien da, sie geh&#246;rten unbedingt und schnell in einen fortschrittlichen Kanton Glarus. Das Geld des Energiefonds sei daf&#252;r n&#246;tig. Damit der Ausbau schnellstm&#246;glich stattfinde.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Cinia Schriber","function":null,"place":"Mitl\u00f6di","political_affiliation":null,"picture":"/storage/6661dd0ff225a1724ecde1b8d882a60d06c1619c421660ccda3808023c34c149"}}]},{"number":15,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"A. Kinderbetreuungsgesetz\nB. Memorialsantrag \u00abGemeinde\u00fcbergreifende Krippenfinanzierung\u00bb","memorial_page":null,"overview":"<p>Das im Rahmen der Legislaturplanung 2019 bis 2022 entstandene Rahmenkonzept &#171;Fr&#252;he Kindheit&#187; dient als strategischer Leitfaden im Bestreben der &#246;ffentlichen Hand, die Eltern der j&#252;ngsten Glarnerinnen und Glarner in ihren Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsaufgaben wo n&#246;tig zu st&#228;rken. Wer Unterst&#252;tzung will oder braucht, soll diese m&#246;glichst niederschwellig in Anspruch nehmen k&#246;nnen. Alle Familien mit kleinen Kindern sollen Zugang zu einem vielf&#228;ltigen, qualitativen und bedarfsgerechten Angebot haben. Mit dem neuen Kinderbetreuungsgesetz werden verschiedene Optimierungen rund um die F&#246;rderung der Betreuung von Kindern im institutionellen Rahmen bezweckt. Damit k&#246;nnen Kinder in ihrer Entwicklung besser unterst&#252;tzt und die Vereinbarkeit von Familie und Berufst&#228;tigkeit verbessert werden.</p>\n<p>Das Kinderbetreuungsgesetz ersetzt die wenigen, im Gesetz &#252;ber Schule und Bildung vorhandenen Bestimmungen zur F&#246;rdert&#228;tigkeit von Kanton und Gemeinden. Es regelt die Grundz&#252;ge und damit insbesondere die Kompetenzen von Landrat und Regierungsrat sowie die Rollenteilung zwischen Kanton, Gemeinden und Anbietern. Konkret wird das bestehende F&#246;rdersystem mit einkommensabh&#228;ngigen Pauschalbeitr&#228;gen erweitert und auf Tagesfamilien ausgedehnt. Neu werden auch Spielgruppen gef&#246;rdert. F&#252;r Familien gilt neu innerkantonale Freiz&#252;gigkeit bei der Wahl einer Betreuungsinstitution. Der Sozialtarif wird ausgebaut und neu stufenlos bemessen. Beitragsberechtigte Institutionen ben&#246;tigen k&#252;nftig eine Bewilligung des Kantons und unterstehen dessen Aufsicht.</p>\n<p>Mit einer einheitlichen Regelung im ganzen Kanton wird auch dem Anliegen des Memorialsantrags &#171;Gemeinde&#252;bergreifende Krippenfinanzierung&#187; entsprochen. Artikel 12 des Kinderbetreuungsgesetzes r&#228;umt den Eltern einen ausdr&#252;cklichen Anspruch auf Unterst&#252;tzung auch ausserhalb der Wohngemeinde ein. Der Memorialsantrag kann damit als erledigt abgeschrieben werden.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldung.</p>","resolution":"<p>Dem Gesetz wird unver&#228;ndert zugestimmt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/5c64088e55f05e6a5893a5f5571feeda3c5dc2d7ba158ddc62c9d1bf800812e6"},"vota":[]},{"number":14,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T13:13:31.407020+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung der Verfassung des Kantons Glarus\n(Aufnahme des Klimaschutzes)","memorial_page":null,"overview":"<p>Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich das aktuelle Klima eindeutig erw&#228;rmt und diese Erw&#228;rmung vom Menschen verursacht ist. Die Ver&#228;nderungen im Klimasystem beeinflussen den Menschen und seine Umwelt bereits heute. Die Klimaver&#228;nderung ist zwar ein globales Problem, wirkt sich aber in der Schweiz vor allem in den Alpen &#252;berdurchschnittlich stark aus. Die Auswirkungen werden umso gravierender, wenn die Klimaerw&#228;rmung nicht auf maximal 1,5 Grad gegen&#252;ber der vorindustriellen Zeit begrenzt wird.</p>\n<p>Deshalb beschloss der Bundesrat im August 2019, dass die Schweiz bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen soll, als nat&#252;rliche und technische Speicher aufnehmen k&#246;nnen (Netto-Null-Ziel). Kurz davor reichten mehrere Mitglieder des Landrates die Motion &#171;Aufnahme des Klimaschutzes in die Kantonsverfassung&#187; ein. Der Landrat &#252;berwies die Motion im Februar 2020.</p>\n<p>Der Landsgemeinde wird zur Umsetzung des Anliegens der Motion die Schaffung einer eigenen Bestimmung zum Klimaschutz in der Verfassung des Kantons Glarus vorgeschlagen. Diese verlangt als Zielvorgabe, dass sich der Kanton Glarus und die Gemeinden aktiv im Klimaschutz einsetzen und den erforderlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele von Kanton und Bund sowie der f&#252;r die Schweiz verbindlichen internationalen Abkommen leisten. Neben der Reduktion der Treibhausgasemissionen beinhaltet der Klimaschutz auch eine Anpassung an die bzw. eine Begrenzung der nachteiligen Auswirkungen der Klimaver&#228;nderung. Entsprechende Massnahmen sind zu treffen. Die neue Verfassungsbestimmung erw&#228;hnt zudem das Prinzip der Nachhaltigkeit: Beim Klimaschutz m&#252;ssen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermassen ber&#252;cksichtigt werden.</p>","text":null,"resolution":"<p>Der Verfassungsartikel wird mit grossem Mehr genehmigt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/724927e7b5ffe7072716109fe716f93802060bf36dd25e3aa07d8ca2a4cb90fd"},"vota":[{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Unterst\u00fctzt den Ablehnungsantrag.</p><p>Das Problem der Klimaerw\u00e4rmung werde mit dem Verfassungsartikel nicht gel\u00f6st.</p><p>Man w\u00fcrde sich einem Zwang unterziehen, der einzig zu Schnellsch\u00fcssen f\u00fchren w\u00fcrde. Doch sei vorerst nur Verzicht auf Energieverbrauch ein heute bekannter Weg, in Industrie und t\u00e4glichem Leben w\u00fcrde das aber Einbussen bringen.</p><p>Zuerst m\u00fcssten die Technologien geschaffen werden. Heute sei nur schon die Versorgungssicherheit in Frage gestellt, Nachhaltigkeit sei erst m\u00f6glich, wenn man dieses Ziel erreicht habe.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Franz Freuler","function":"Landrat","place":"Glarus","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/69b77d4f61f7fbd1ecfb9cb7fb3118f872228c67ecd866223e7f9966beb609cf"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Versorgungssicherheit werde von den Gegnern angesprochen. Aber: &#171;Wir finanzieren in diesem Namen gerade einen Krieg, indem wir Erd&#246;l und -gas kaufen.&#187;</p><p>Versorgungssicherheit sei eben gerade dann zu erreichen, wenn wir auf erneuerbare, selber produzierte Energien setzten.</p><p>Die Technologien f&#252;r den Klimaschutz seien vorhanden, wir m&#252;ssten nur umstellen!</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Rolf H\u00fcrlimann","function":null,"place":"Schwanden","political_affiliation":null,"picture":"/storage/04f15ea67e44ea35259b089407df20541e381e412153cf0ab9fa9672e40751bb"}},{"number":7,"state":"completed","text":"<p>Kaspar Becker bittet als zust\u00e4ndiger Regierungsrat um Zustimmung.</p><p>Die Klimaver\u00e4nderung sei wissenschaftlich belegt, global und f\u00fcr Berggebiete wie den Kanton Glarus sei er besonders relevant.</p><p>Der Kanton habe einiges schon getan f\u00fcr den Klimaschutz. Seine Verankerung in der Verfassung solle Grundlage f\u00fcr weitere Massnahmen und Gesetze sein und das Fundament f\u00fcr eine noch aktivere Klimaschutzpolitik bilden.</p><p>Klimaschutz und Versorgungssicherheit widerspr\u00e4chen sich nicht, genau im Gegenteil.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Kaspar Becker","function":"Die Mitte","place":"Die Mitte","political_affiliation":"Regierungsrat Departement Bau und Umwelt","picture":"/storage/f7adda06063c7a6bc346f8ec5ea9294019590398457de925c1efa40ad9c66344"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Namens der SVP beantragt sie Ablehnung.</p><p>Es w\u00e4re einfach und billig, den Artikel zu beschliessen, doch die Umsetzung w\u00fcrde kompliziert und teuer. Man w\u00fcrde gegen\u00fcber anderen Verfassungsauftr\u00e4gen den Klimaschutz bevorzugen.</p><p>Heute sei man aber in einer Situation, wo man sich f\u00fcr gen\u00fcgend elektrischen Strom unbedingt einzusetzen m\u00fcsse. Doch sowohl beim Ausbau der Wasserkraft als auch der Windkraft: Immer gebe es immer Gegner. F\u00fcr unsere Wirtschaft w\u00fcrde es teurer.</p><p>Mit einem bereits vorhandenen Verfassungsartikel sei das Ziel bereits statuiert. Der Kanton habe ausserdem die fossilen Heizungen bereits verboten.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Barbara Rhyner","function":"Landr\u00e4tin","place":"Elm","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/7dfea73cedcbfe42fb356d2029b5edefc412aa069976ec57fd753fb81f10bc65"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Namens der GLP empfiehlt sie Annahme.</p><p>Der Artikel sei n&#246;tig, es sei eher f&#252;nf nach als f&#252;nf vor Zw&#246;lf f&#252;r den Klimaschutz, der Artikel mache die Ziele klar, es gebe viele sinnvolle Massnahmen.</p><p>Es brauche f&#252;r den Klimaschutz Gesetzesanpassungen, F&#246;rderungsmassnahmen. Die Kosten f&#252;r wirkungsvolle Massnahmen seien wesentlich geringer als die Zusatzkosten, die der Klimawandel dem Gebirgskanton Glarus verursache.</p><p>Man m&#252;sse sich vorbereiten, um die Sch&#228;den zu minimieren.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Marion Meier","function":"Gr\u00fcnliberale","place":"Mollis","political_affiliation":null,"picture":"/storage/663c5f5257eca62df299d49074ac76cb8a5b833ef9f2ed6c7ead681851261af5"}},{"number":6,"state":"completed","text":"<p>Als Kommissionspr\u00e4sidentin bittet sie um Zustimmung ohne \u00c4nderungen.</p><p>Es gehe nur um die Frage, ob uns der Klimaschutz wichtig genug sei, in der Kantonsverfassung zu stehen, welche eben die grunds\u00e4tzlichen, wichtigen Anliegen statuiere.</p><p>Ja, er sei wesentlich, dringend und langfristig lebenswichtig, der Landrat habe diese Frage so beantwortet.</p><p>Nachhaltigkeit sei erst gegeben, wenn \u00d6konomie, Gesellschaft und \u00d6kologie ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden.</p><p>Die Bed\u00fcrfnisse der heutigen Generationen seien zu befriedigen, ohne dass man die Bed\u00fcrfnisse der k\u00fcnftigen Generationen gef\u00e4hrde.</p><p>Genau jetzt brauche es diese Erg\u00e4nzung der Verfassung zum Wohl des Kantons.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Susanne Elmer Feuz","function":"Landr\u00e4tin","place":"Ennenda","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/a360df515df2e2817f24a7572ef4d9fc2c26ea8adfb8a7f04181183dbae8e18f"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Namens der SP unterst&#252;tzt er den Klimaschutzartikel.</p><p>Auch dieses wichtige Anliegen geh&#246;re in die Kantonsverfassung. Denn auch etliche andere wichtige Ziele seien bereits ausdr&#252;cklich aufgef&#252;hrt.</p><p>Der Kanton habe ein grosses Interesse, die Folgen des Klimawandels zu begrenzen.</p><p>Die Klimaneutralit&#228;t auf dem eigenen Territorium solle nicht nur die Schweiz bis 2050 erreichen, sondern auch der Kanton.</p><p>Klimavertr&#228;glich bedeute auch sozialvertr&#228;glich. &#171;Warten wir nicht, machen wir einfach.&#187;</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Werner K\u00e4lin","function":null,"place":"Ennenda","political_affiliation":null,"picture":"/storage/7e8ddba8cc600d87026dc47c968431b5a91435bf8c1cfb7c5f78c9324bcd78de"}}]},{"number":13,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung des Gesetzes \u00fcber die Einf\u00fchrung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Kanton Glarus","memorial_page":null,"overview":"<p>Mit dem Bundesgesetz &#252;ber die Verbesserung des Schutzes gewaltbetroffener Personen vom Dezember 2018 wird der Schutz vor h&#228;uslicher Gewalt und Nachstellungen (Stalking) gest&#228;rkt. Die Bestimmung erm&#246;glicht die bessere Durchsetzung von Schutzmassnahmen in Form von zivilrechtlichen Rayon- oder Kontaktverboten, indem sie eine gesetzliche Grundlage f&#252;r die gerichtliche Anordnung einer elektronischen &#220;berwachung schafft. Ein Rayonverbot verbietet einer Person, ein bestimmtes Gebiet f&#252;r eine bestimmte Dauer zu betreten. Ein Kontaktverbot untersagt die Kontaktaufnahme mit einer bestimmten Person f&#252;r eine bestimmte Dauer.</p>\n<p>Um die bundesrechtlichen Vorgaben zu erf&#252;llen, muss das kantonale Gesetz &#252;ber die Einf&#252;hrung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches im Kanton Glarus angepasst werden. Zu regeln ist die Umsetzung. Die finanziellen Auswirkungen h&#228;ngen davon ab, in wie vielen F&#228;llen die Glarner Gerichte eine elektronische &#220;berwachung anordnen. Bisher wurden im Schnitt j&#228;hrlich ein Dutzend Kontakt- und Rayonverbote verh&#228;ngt, wobei nicht in jedem dieser F&#228;lle eine elektronische &#220;berwachung h&#228;tte angeordnet werden k&#246;nnen (technische Machbarkeit, Verh&#228;ltnism&#228;ssigkeit usw.).</p>\n<p>Die Gesetzes&#228;nderung wurde durch den Landrat dringlich per 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt und gilt bis zur Landsgemeinde 2022, die diese Gesetzes&#228;nderung definitiv zu verabschieden hat.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldung.</p>","resolution":"<p>Die Vorlage wird unver&#228;ndert verabschiedet.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/8d255fae3a6bff431a51c5bd94f5f7d6c5bc1bd9bbbbb5b468a684ec558fedd2"},"vota":[]},{"number":12,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T13:11:17.019940+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"F\u00f6rderung der Digitalisierung\nA. Gesetz \u00fcber die digitale Verwaltung\nB. Gew\u00e4hrung eines Rahmenkredits \u00fcber 2 Millionen Franken f\u00fcr die F\u00f6rderung der digitalen Transformation f\u00fcr die Jahre 2023\u20132027","memorial_page":null,"overview":"<p>Die Vorlage &#171;F&#246;rderung der Digitalisierung&#187; zeigt auf, wie mehrere strategische Ziele der Legislaturplanung 2019 bis 2022 umgesetzt werden sollen, unter&#160;anderem&#160;die Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie f&#252;r die kantonale Verwaltung, die Zusammenf&#252;hrung von Informatikstrukturen und -diensten von Kanton und Gemeinden, die Schaffung von M&#246;glichkeiten zur F&#246;rderung der digitalen Transformation und die Schaffung einer Fachstelle Digitale Verwaltung.</p>\n<p>Um diese Ziele zu erreichen, ist ein technisches Konzept (Front-Office-Konzept) sowie ein gesetzlicher Rahmen notwendig. Das Gesetz &#252;ber die digitale Verwaltung (DVG) schafft die rechtlichen Voraussetzungen f&#252;r die F&#246;rderung der Digitalisierung in Handlungsfeldern, die sich nicht allein auf den &#246;ffentlichen Bereich fokussieren. Alle diese Faktoren (Strategie, Technologie, Organisation, Recht) sind voneinander abh&#228;ngig und k&#246;nnen nicht isoliert betrachtet werden.</p>\n<p>Das Front-Office-Konzept zeigt auf, wie der Anteil an Verwaltungsabl&#228;ufen, die bisher mit hohem manuellem Aufwand abgewickelt wurden, durch die Einf&#252;hrung von digitalen, automatisierten Prozessen gesenkt werden kann. Es beschreibt die Voraussetzungen und Grundlagen zur Gestaltung durchg&#228;ngig digitaler Prozesse sowie die Ziele und Ausgestaltung des sogenannten Front-Offices mit einem zentralen Zugangspunkt &#8211; dem Beh&#246;rdenportal. Angestrebt wird, dass Privatpersonen, Unternehmen und Beh&#246;rden/Institutionen &#252;ber einen einzigen digitalen Zugang Dienstleistungen von Kanton und Gemeinden beziehen. Der Kunde soll immer die gleichen Navigationselemente und Eingabemasken sehen und sich auf dem Portal schnell zurechtfinden.</p>\n<p>Um die Digitalisierung auch in privaten und unternehmerischen Handlungsfeldern f&#246;rdern zu k&#246;nnen, soll der Kanton Finanzhilfen an Private f&#252;r innovative Vorhaben im Bereich der digitalen Transformation ausrichten k&#246;nnen. Daf&#252;r wird im DVG die rechtliche Basis geschaffen und zus&#228;tzlich ein Rahmenkredit in der H&#246;he von 2 Millionen Franken f&#252;r die Jahre 2023 bis 2027 beantragt.</p>","text":null,"resolution":"<p>Teil A:</p>\n<p>Der R&#252;ckweisungsantrag wird abgelehnt. Das Gesch&#228;ft wird behandelt.</p>\n<p>Die Vorlage wird bereinigt:</p>\n<p>Artikel 4 bleibt drin. Streichungsantrag Zopfi, Art. 4, Pflicht f&#252;r juristische Personen, wird abgelehnt.</p>\n<p>Art. 36 bleibt unver&#228;ndert, analoge Anlaufstelle w&#228;hrend mindestens ersten 4 Jahren, wird abgelehnt.</p>\n<p>Schlussabstimmung:</p>\n<p>Das Gesetz wird angenommen.</p>\n<p>Teil B:</p>\n<p>Der Rahmenkredit 2 Millionen Franken wird beschlossen.</p>\n<p>Die Vorlage ist unver&#228;ndert verabschiedet.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/f8b4968de09ca277e719ba0c6da453f567b030419af1b8bf0a68b1fa524fd8e2"},"vota":[{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Artikel 4 sei zu streichen, der Zwang f&#252;r Firmen/juristische Personen, digital mit den Beh&#246;rden zu kommunizieren, sei fallenzulassen.</p><p>Es brauche den Artikel nicht. Wenn die Kommunikation g&#252;nstig und &#252;berzeugend sei, werde sie genutzt, wenn der Zwang da sei, gebe es zu wenig Motivation, das Angebot gut zu gestalten.</p><p>Auch jeder Verein sei eine juristische Person, f&#252;r sie gehe der Zwang zu weit.</p><p>Digitalisierung ja, aber b&#252;rgerfreundlich, und nicht beh&#246;rdenfreundlich.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Mathias Zopfi","function":"Gr\u00fcne","place":"Engi","political_affiliation":null,"picture":"/storage/92bafff7e869772488e92eed396e1a2890859a0dd9a05a470d6f7ba3fc9f62cd"}},{"number":7,"state":"completed","text":"<p>Der \u00dcbergang solle begleitet werden, die Kunden und Kundinnen sollten in die Digitalisierung mitgenommen werden.</p><p>Namens der SP stellt er Antrag, Art. 36 zu erg\u00e4nzen: \u00abDer Kanton betreibt mindestens in den ersten 4 Jahren eine analoge Anlaufstelle, welche die Kunden kostenlos ber\u00e4t.\u00bb Eine Hotline im Nirgendwo gen\u00fcge nicht, Menschen im Kanton Glarus m\u00fcssten da sein, um Hilfe leisten zu k\u00f6nnen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Christian B\u00fcttiker","function":"Landrat","place":"Netstal","political_affiliation":"SP","picture":"/storage/c0eef1dddcdd1f86b545c16bb9c7c581ff7005660031ca9d87df9c0ebd98d2f9"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Er stellt Antrag auf Ablehnung des Gesetzes.</p><p>Er kritisiert etliche Punkte, namentlich die Verpflichtung von Firmen, digital mit den Beh\u00f6rden zu verkehren. Weiterer Kritikpunkt sind die Anreize: Diese k\u00f6nnten nach seiner Bef\u00fcrchtung auch hohe Geb\u00fchren sein, um die Leute dazu zu dr\u00e4ngen. Dann st\u00f6re ihn der Haftungsausschluss bei technischen Gr\u00fcnden oder \u00dcbermittlungsproblemen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Martin Hug","function":"Schwanden","place":null,"political_affiliation":null,"picture":"/storage/e0c0232691304bb027c4e84ac1c432b366e509fac8c389074e1b9ccf692282db"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Adrian Hager bek\u00e4mpft ausdr\u00fccklich nur den Kredit von 2 Millionen Franken f\u00fcr die F\u00f6rderung von Projekten, nicht das Gesetz.</p><p>Der Kanton solle sich auf die Rahmenbedingungen konzentrieren, nicht Innovationen f\u00f6rdern bei wenigen Firmen. Die 2 Millionen w\u00e4ren nur ein Tropfen auf den heissen Stein, IT-Projekte seien allgemein sehr teuer.</p><p>Der Kanton solle keinen weiteren F\u00f6rdertopf samt der B\u00fcrokratie zu dessen Verwaltung schaffen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Adrian Hager","function":null,"place":"Niederurnen","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/896d6a3b83389c9fdcbfcfb99ef2b0dc64016843903875589c8ff2a5776a2d83"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Er verlangt R&#252;ckweisung. Das Gesetz solle an neue Gegebenheiten angepasst werden.</p><p>Denn seit der Ausarbeitung habe man die Corona-Pandemie erlebt. Und heute m&#252;sse man mit Stromausf&#228;llen rechnen, dann funktioniere auch die digitale Kommunikation nicht mehr.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Heinz H\u00fcrzeler","function":null,"place":"Luchsingen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/7bd500973375f27e29a5894da2bd0f5cf5e9dd76a444b9c44eb362e102e995d8"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Das Gesetz und der Rahmenkredit seien abzulehnen.</p><p>Als Inhaber einer Informatikfirma sage er: &#171;Im Zentrum muss der Kunde stehen.&#187; In der Vorlage sei der Kunde nicht gen&#252;gend ber&#252;cksichtigt.</p><p>Eine selbst&#228;ndige statt eine staatliche IT-Organisation sei eine bessere L&#246;sung als vorgeschlagen. Logisch w&#228;re, der Kanton w&#252;rde in einem ersten Schritt k&#252;nftig bei Glarus hoch3, der gemeinsamen IT-Firma der Gemeinden, seine Leistungen beziehen.</p><p>Eine selbst&#228;ndige, gut gef&#252;hrte Aktiengesellschaft sei gesch&#228;ftlich erfolgreich, sie sei eine geeignete Form: Der Kanton k&#246;nnte sich zu 49 Prozent beteiligen, zu je 17 Prozent der Aktien die Gemeinden.</p><p>Das Gesetz f&#252;r eine kantonale Informatik sei &#252;berfl&#252;ssig.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Hansj\u00f6rg Stucki","function":null,"place":"Oberurnen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/65b543f2510147c653647d84df78464aad624678c3db6b2ab734d1086ed9543f"}},{"number":8,"state":"completed","text":"<p>Namens des Landrates beantragt er unver\u00e4nderte Zustimmung.</p><p>Der Kanton solle fit gemacht werden f\u00fcr die Zukunft, auf die Ver\u00e4nderungen solle sich auch die kantonale Verwaltung einstellen.</p><p>Grosser Vorteil sei, dass Dienstleistungen jederzeit zug\u00e4nglich gemacht werden k\u00f6nnten, der direkte Kontakt solle aber nicht verhindert werden. Der Landrat habe die Vorlage entsch\u00e4rft: Es gebe nun keine Diskriminierung mehr f\u00fcr Private, die beim nicht-digitalen Verkehr bleiben wollten.</p><p>Das Obligatorium f\u00fcr die Firmen sei gerechtfertigt, gute Abl\u00e4ufe seien sicherzustellen. Die Betroffenen h\u00e4tten Zugang und Grundverst\u00e4ndnis f\u00fcr die digitalen Dienstleistungen und damit gute Voraussetzungen in ihren Firmen selbt.</p><p>Auch der Antrag f\u00fcr eine Anlaufstelle sei abzulehen, die Anforderung der Einfachheit und Barrierefreiheit sei im Gesetz verankert. Sollte man eine Anlaufstelle f\u00fcr n\u00f6tig halten, so sei sie auch ohne die explizite Vorschrift m\u00f6glich.</p><p>Der Rahmenkredit f\u00fcr innovative Projekte solle Anschubfinanzierungen bei Projekten mit gesamtgesellschaftlichem Nutzen bieten, das bringe allen etwas. Der Kredit solle nicht gestrichen werden.</p><p>Die Landsgemeinde habe bereits 2016 einen Auslagerungsantrag abgelehnt, daher sei heute auch keine selbst\u00e4ndige Firma zu schaffen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Luca Rimini","function":"Landrat","place":"N\u00e4fels","political_affiliation":"Die Mitte","picture":"/storage/69d27f41076c6c1ef478a81ae48873c87255fe8db4bb206fd33cc7a01707cd82"}},{"number":6,"state":"completed","text":"<p>Gemeindepr&#228;sident Glarus Nord, Im Namen der drei Gemeindepr&#228;sidenten beantragt er Zustimmung, besonders auch die Integration der IT der Gemeinden in die gemeinsame Infrastruktur. Ausdr&#252;cklich sei man gegen eine selbst&#228;ndige Organisation und wolle auch keine eigenen IT-Abteilungen mehr.</p><p>Eine gemeinsame IT des Kantons werde sehr gut, leistungsf&#228;hig und kosteng&#252;nstig sein.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Thomas Kistler","function":null,"place":"Niederurnen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/335efb5e558301f7fa902e3b8856d6c4ed2444d3c7cbb0ce4ba89f29b7a15c9a"}},{"number":9,"state":"completed","text":"<p>Bittet darum, unver\u00e4ndert zuzustimmen.</p><p>Dass f\u00fcr Private der analoge Kanal offen bleibe, sei gew\u00e4hrleistet. Doch auch der digitale Zugang werde einfach sein.</p><p>Auch der Beh\u00f6rdengang sei in einer digitalen Welt aber selbstverst\u00e4ndlich, er k\u00f6nne heute f\u00fcr Firmen obligatorisch erkl\u00e4rt werden.</p><p>Einen Artikel f\u00fcr eine Anlaufstelle brauche es nicht, sie sei auch so m\u00f6glich.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Marianne Lienhard","function":"Regierungsr\u00e4tin, Departement Volkswirtschaft und Inneres","place":null,"political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/3bedad8f83144ab07111c730b42b4fff59d82bfc8d61231e4eaf385531963fff"}}]},{"number":11,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Gesetz \u00fcber das Gastgewerbe und den Handel mit alkoholischen Getr\u00e4nken","memorial_page":null,"overview":"<p>Der Landsgemeinde wird ein totalrevidiertes Gesetz &#252;ber das Gastgewerbe und den Handel mit alkoholischen Getr&#228;nken (Gastgewerbegesetz) unterbreitet. Dieses kl&#228;rt den Umgang mit neuen Gastgewerbe und Beherbergungsformen (Take-aways, Fast Food, Besenbeizen, Foodtrucks, Catering, Bed and Breakfast) und schafft bessere rechtliche Grundlagen f&#252;r die Gastronomie im Kanton Glarus. Die Anpassungen wurden so liberal, einfach und unb&#252;rokratisch wie m&#246;glich ausgestaltet.</p>\n<p>Zur Aus&#252;bung des Gastgewerbes ist eine Bewilligung erforderlich. F&#252;r deren Erhalt musste die gesuchstellende Person bisher einen guten Leumund vorweisen k&#246;nnen. In der Praxis gab es Diskussionen, was darunter zu verstehen ist. Diese Diskussionen sollen k&#252;nftig entfallen. Neu bietet die pers&#246;nliche Bewilligungsvoraussetzung die Gew&#228;hr f&#252;r eine einwandfreie Betriebsf&#252;hrung. Dabei wird im Gesetz detailliert aufgef&#252;hrt, unter welchen Umst&#228;nden eine solche in der Regel gegeben ist (u. a. Handlungsf&#228;higkeit, Erf&#252;llung der wirtschaftlichen Voraussetzungen zur F&#252;hrung eines gastgewerblichen Betriebs, kein schwerwiegender Verstoss gegen rechtliche Vorschriften im Zusammenhang mit dem Gastgewerbe in den letzten drei Jahren).</p>\n<p>Im Kanton Glarus wird weiterhin auf eine Wirtepr&#252;fung verzichtet. Andere M&#246;glichkeiten eines F&#228;higkeitsnachweises wie ein Gastronomie-Grundkurs oder ein Lehrabschluss wurden nach vertiefter Pr&#252;fung nicht weiterverfolgt. Sie bieten keine Garantie f&#252;r eine Verbesserung der Dienstleistungsqualit&#228;t. Stattdessen werden die pers&#246;nlichen Voraussetzungen f&#252;r den Erhalt der Gastgewerbebewilligung konkreter gefasst.</p>\n<p>Neue und von klassischen Restaurations- und Hotelbetrieben abweichende Gastronomieformen wie z. B. Take-aways, Foodtrucks, Catering, Besenbeizen, Bed and Breakfast usw. hielten im Kanton Glarus Einzug. Betriebe, die weniger als sechs Steh- oder Sitzpl&#228;tze aufweisen und keine alkoholischen Getr&#228;nke abgeben, bleiben weiterhin von der Bewilligungspflicht f&#252;r die Aus&#252;bung des Gastgewerbes ausgenommen. Darunter fallen nun auch die neueren Gastronomieformen im Bereich des Fast Food. In diesen Betrieben erfolgt jedoch eine regelm&#228;ssige Lebensmittelkontrolle vor Ort. Wurde unter geltendem Recht die gewerbsm&#228;ssige Beherbergung von G&#228;sten noch als gastgewerbliche T&#228;tigkeit behandelt, fallen Beherbergungsbetriebe k&#252;nftig nur noch dann unter das Gastgewerbegesetz, wenn sie Speisen oder Getr&#228;nke gegen ein Entgelt abgeben. Die reine Beherbergung ohne Abgabe von Speisen oder Getr&#228;nken wie z. B. das Vermieten von Wohnraum (Ferienwohnungen, Privatzimmer) wird neu nicht mehr als gastgewerbliche T&#228;tigkeit im Gesetz aufgef&#252;hrt. Anbieter von Bed and Breakfast waren unter geltendem Gastgewerbegesetz bewilligungspflichtig. Neu werden diese Betriebe von der Bewilligungspflicht ausgenommen, sofern sie ausschliesslich Fr&#252;hst&#252;ck und alkoholfreie Getr&#228;nke anbieten.</p>\n<p>Zunehmend wurden Vereine gegr&#252;ndet, um die Bewilligungspflicht f&#252;r Gastgewerbebetriebe zu umgehen und in Vereinslokalit&#228;ten gastgewerbliche T&#228;tigkeiten auszu&#252;ben. Mangels ausdr&#252;cklicher Meldepflicht stellten die Beh&#246;rden regelm&#228;ssig erst im Nachhinein das Bestehen solch problematischer Vereinswirtschaften fest. Im revidierten Gastgewerbegesetz werden die Voraussetzungen f&#252;r das Entfallen der Bewilligung bei Vereinswirtschaften deshalb genauer gefasst.</p>\n<p>Folgende Bereiche wurden ebenfalls neu geregelt:</p>\n<p>&#8211; Ausbau des Jugendschutzes: Anpassung an die heute geltenden Standards;</p>\n<p>&#8211; Schaffung klarer Rechtsgrundlagen f&#252;r das F&#252;hren mehrerer Betriebe und Regelung der damit verbundenen Verantwortlichkeiten inkl. Stellvertretungspflicht;</p>\n<p>&#8211; Erfassung des Kleinhandels mit s&#228;mtlichen alkoholischen Getr&#228;nken mittels einer Meldepflicht;</p>\n<p>&#8211; Schaffung fundierter Rechtsgrundlagen f&#252;r Verwaltungsmassnahmen, insbesondere f&#252;r Verwarnungen und Zwangsschliessungen sowie klarere Regeln zum Bewilligungsentzug;</p>\n<p>&#8211; Unterscheidung zwischen Geb&#252;hren und Abgaben: einheitliche Verwendung der Begriffe und Gleichbehandlung von Gastgewerbe- und reinen Handelsbetrieben.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldungen.</p>","resolution":"<p>Zustimmung ohne Wortmeldungen.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/4c8e2d22d2e6565a8860428921d738fe6f1669379534e0daa2d81c0c640069a3"},"vota":[]},{"number":10,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"A. \u00c4nderung der Verfassung des Kantons Glarus\nB. \u00c4nderung des Gesetzes \u00fcber den Finanzhaushalt des Kantons Glarus und seiner Gemeinden","memorial_page":null,"overview":"<p>Zusammen mit der Umsetzung der Gemeindestrukturreform f&#252;hrte der Kanton Glarus per 1. Januar 2011 mit dem Gesetz &#252;ber den Finanzhaushalt des Kantons Glarus und seiner Gemeinden (Finanzhaushaltgesetz, FHG) ein einheitliches Finanzhaushaltsrecht f&#252;r den Kanton und die Gemeinden und als einer der ersten Kantone schweizweit das neue Harmonisierte Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) ein. Rund zehn Jahre nach der Einf&#252;hrung des Finanzhaushaltgesetzes wurde dieses von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern von Kanton und Gemeinden &#252;berpr&#252;ft. Diese erarbeitete eine umfangreiche Revisionsvorlage.</p>\n<p>Ziel der &#196;nderungen ist es, k&#252;nftig &#252;ber ein transparenteres, aber gleichzeitig m&#246;glichst einfaches und verst&#228;ndliches Finanzhaushaltsrecht zu verf&#252;gen. Die Schwerpunkte bilden dabei die folgenden vier Massnahmen:</p>\n<p>1.Finanzpolitische Reserve: Anstelle der heute verwendeten zus&#228;tzlichen Abschreibungen soll die finanzpolitische Steuerung k&#252;nftig &#252;ber eine finanzpolitische Reserve erfolgen. Dieses Instrument ist transparenter als das bisher verwendete und erlaubt es, auch negative Ergebnisse zu gl&#228;tten.</p>\n<p>2. Abschreibungsmethode: Wie beim Bund und einer deutlichen Mehrheit der Kantone sollen die Abschreibungen k&#252;nftig linear und nicht mehr degressiv erfolgen. Die Belastung durch die Abschreibungen bleibt damit &#252;ber die Nutzungsdauer der Investitionen konstant.</p>\n<p>3. Geltungsbereich: Das Finanzhaushaltsrecht gilt heute f&#252;r den Kanton, die Gemeinden und die Zweckverb&#228;nde sowie &#8211; vorbeh&#228;ltlich abweichender (gesetzlicher) Bestimmungen &#8211; auch f&#252;r die Landeskirchen und die juristischen Personen des &#246;ffentlichen Rechts. Letztere sind jedoch nicht verpflichtet, ihre Rechnungen nach HRM2 zu f&#252;hren und auch f&#252;r Zweckverb&#228;nde kann der Regierungsrat Ausnahmen zum HRM2 beschliessen. Insbesondere diese Unterscheidung zwischen dem Finanzhaushaltsrecht und dem HRM2 hat sich als wenig praxistauglich erwiesen. Sie soll daher aufgehoben werden.</p>\n<p>4. Anpassung des FHG an die erfolgten &#196;nderungen im Musterfinanzhaushaltgesetz und die geltende Praxis: Das Finanzhaushaltgesetz wird an zwischenzeitlich erfolgte &#196;nderungen im Musterfinanzhaushaltgesetz (MFHG) der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) und an die gelebte Praxis von Kanton und Gemeinden angepasst.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldungen.</p>","resolution":"<p>Dem Gesch&#228;ft wird stillschweigend zugestimmt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/5cbee0d830c6432d924fc937cc157dd903f8d7a8f59931bfe65cf9fbddcb2332"},"vota":[]},{"number":9,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T12:40:44.792306+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Memorialsantrag \u00abSlow Sundays im Kl\u00f6ntal\u00bb","memorial_page":null,"overview":"<p>Der von den Jungen Gr&#252;nen und den Gr&#252;nen in der Form einer allgemeinen Anregung eingereichte Memorialsantrag &#171;Slow Sundays im Kl&#246;ntal&#187; will die gesetzlichen Grundlagen schaffen, um das Kl&#246;ntal an mindestens acht Sonntagen im Jahr (vor allem &#252;ber die Monate Juni&#8211;September) vom motorisierten Individualverkehr von morgens bis abends talein- und talausw&#228;rts bis auf notwendige Ausnahmen frei zu halten.</p><p>Die Erholungsqualit&#228;t im Kl&#246;ntal soll so effektiv verbessert werden. Das Kl&#246;ntal soll attraktiv bleiben und von durch den motorisierten Verkehr verursachten Konflikten entlastet werden. Regierungs- und Landrat &#228;usserten zwar Verst&#228;ndnis f&#252;r das Anliegen, lehnten Fahrverbote f&#252;r den motorisierten Individualverkehr ins Kl&#246;ntal an mindestens acht Sonntagen jedoch ab.</p>","text":"<p>Es wird zuerst der Wortlaut bereinigt. Es steht der Wortlaut &#171;Sperrung an mindestens acht Sonntagen&#187; dem Wortlaut &#171;Sperrung an vier Sonntagen&#187; gegen&#252;ber.</p><p>In einer zweiten Abstimmung wird der Antrag &#171;Sperrung an einzelnen Sonntagen&#187; dem vorl&#228;ufigen Resultat &#171;Sperrung an vier Sonntagen&#187; gegen&#252;bergestellt.</p><p>Die Stimmberechtigten stimmen f&#252;r den Wortlaut &#171;an einzelnen Sonntagen&#187;.</p><p>In der Schlussabstimmung wird die bereinigte Fassung &#171;Sperrung f&#252;r den motorisierten Verkehr an einzelnen Sonntagen&#187; angenommen. Der Regierungsrat hat damit den Auftrag, eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten.</p>","resolution":"<p>Der abge&#228;nderte Memorialsantrag wurde angenommen.<br></p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/4e75216c44a4ed9d68686a223377414b2a92e123d45434c4c01f389b788147a9"},"vota":[{"number":8,"state":"completed","text":"<p>Fridolin Staub beantragt im Namen von Regierung und Landrat, den Antrag abzulehnen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Fridolin Staub","function":"Pr\u00e4sident der vorberatenden landr\u00e4tlichen Kommission","place":"Bilten","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/d2a42a9ed527a1fa0edf5ffcf15c80ca312afa7e898c6969feb3d03c9b36822f"}},{"number":7,"state":"completed","text":"<p>Hanspeter Sp\u00e4lti beantragt die Ablehnung des Memorialantrags. Auch die Ab\u00e4nderungsantr\u00e4ge empfiehlt er abzulehnen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Hans Peter Sp\u00e4lti","function":"Gemeinderat","place":"Netstal","political_affiliation":null,"picture":"/storage/6d6ef9a445099a0791409f5d7fdac2c75f612d7bb9399676610a76c5d1309308"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Namens der Antragsteller, Glarus</p><p>Sven Keller bittet im Namen der Antragsstellenden, den Memorialsantrag anzunehmen.</p><p>Wenn das Kl\u00f6ntal entlastet werden soll, reiche es nicht, Kapazit\u00e4tsbeschr\u00e4nkungen einzuf\u00fchren. Das bisherige Verkehrskonzept gehe in die richtige Richtung.</p><p>Aber f\u00fcr Nachhaltigkeit m\u00fcssten neue Wege beschritten werden. Der Memorialsantrag mache genau das, er schaffe Platz, neue L\u00f6sungen im Verkehr zu finden. Der Antrag sei als allgemeine Anregung zu verstehen. Es gehe an der Landsgemeinde heute nicht darum, wer, wie und wann ins K\u00f6ntal herauffahren d\u00fcrfe und welche Ausnahmen gelten w\u00fcrden.</p><p>Die Regierung solle einen Gesetzesentwurf erarbeiten, wie das umgesetzt werden k\u00f6nnte. \u00abWir haben also bei einem Ja nichts zu verlieren.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Sven Keller","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":null,"picture":"/storage/a4322b20cc5da27163c04f66c1591cbc7a46d848bdec4b4e82d86fb412536f56"}},{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Peter Aebli stellt folgenden \u00c4nderungsantrag: \u00abEs werden gesetzliche Grundlagen geschaffen, das Kl\u00f6ntal an einzelnen Tagen f\u00fcr den motorisierten Verkehr sprerren zu k\u00f6nnen.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Peter Aebli","function":"k\u00fcnftiger Gemeindepr\u00e4sident","place":"Glarus","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/165a47fd2af767c787b3782aede2072ab0c7f5fd7bc3f9aeac4145235443693b"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Der Antrag sei zu radikal und ein Eingriff in die Gewerbefreiheit, die das Gastgewerbe sch\u00e4dige. Das Verkehrskonzept der Gemeinde habe sich bew\u00e4hrt, eine fixe Sperrung an acht Wochenenden sei abzulehnen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Simon Toggenburger","function":null,"place":"N\u00e4fels","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/acacc7b07019f0a7821e4341bbed04f285e324c2127b9d4a0e4f98bf8af76ef8"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Jan Desax stellt den Antrag, die Sperrung auf nur vier Sonntage pro Jahr zu reduzieren.</p><p>Er begr\u00fcsst zwar die Idee, die hinter dem Memorialsantrag steht. Aber acht Sonntage seien zu viel und w\u00fcrden \u00fcber das Ziel hinausschiessen. Die Gastrobetriebe w\u00e4ren die Benachteiligten von Verkehrsverboten an acht Sonntagen pro Jahr.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Jan Desax","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":"Die Junge Mitte","picture":"/storage/636b5e0743a530f08d2ff353d44a9c2d69278ec2c031a17aa2595786d55bf9e8"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Eva-Maria Kreis unterst\u00fctzt den \u00c4nderungsantrag von Peter Aebli.</p><p>Sie m\u00f6chte auf Gegenargumente eingehen. Besonders sei gesagt worden, das Problem sei mit den Strassensperrungen nicht gel\u00f6st, da die Autos einfach woanders hinfahren w\u00fcrden. Aber diese Situation habe man ja auch jetzt schon.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Eva-Maria Kreis","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":"Gr\u00fcne","picture":"/storage/56aa7a0aef5f016fba2a39ce90d9cb0c28a2298c3d7a89981c25c9c235423c6d"}},{"number":6,"state":"completed","text":"<p>Hans-J\u00f6rg Marti ist gegen die Sperrung an acht Sonntagen.</p><p>Er gibt zu bedenken, dass der Gastronomie im Kl\u00f6ntal die Lebensgrundlage entzogen w\u00fcrde. Die Gastrobetriebe br\u00e4uchten den Umsatz an diesen Spitzentagen. Er bittet die Landsgemeinde, den Memorialsantrag abzulehnen.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Hans-J\u00f6rg Marti","function":null,"place":"Nidfurn","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/7a8d1e688ba473b36dfdb365aa10530c3a62270301c075ab0093166e172f04eb"}},{"number":9,"state":"completed","text":"<p>Der zust\u00e4ndige Regierungsrat Andrea Bettiga pl\u00e4diert daf\u00fcr, den Antrag abzulehnen.</p><p>Nicht jeder und jede k\u00f6nne Velofahren oder auf eine andere Art ohne Auto ins Kl\u00f6ntal gelangen. Einige seien auf den motorisierten Verkehr angewiesen, um sich fortzubewegen. Im Rahmen einer Gesamtstrategie k\u00f6nne eine L\u00f6sung erarbeitet werden.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Andrea Bettiga","function":"Regierungsrat","place":"Ennenda","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/48a0aa5695c7308c3a7009f76a195cf25f5ad0a3bd881ab74b5f2bfee65ddcd7"}}]},{"number":8,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung des Gesetzes \u00fcber das Personalwesen","memorial_page":null,"overview":"<p>Die Vorlage verankert den vom Schweizer Volk beschlossenen zweiw&#246;chigen bezahlten Vaterschaftsurlaub und den von der Bundesversammlung erlassenen vierzehnw&#246;chigen Urlaub f&#252;r die Betreuung von schwer kranken oder verunfallten Kindern f&#252;r erwerbst&#228;tige Eltern im Gesetz &#252;ber das Personalwesen. Dieses gilt grunds&#228;tzlich f&#252;r die Angestellten der kantonalen Verwaltung.</p><p>Analog der Regelung f&#252;r den Mutterschaftsurlaub soll dabei aber eine Lohnfortzahlung von 100 Prozent anstatt der bundesrechtlich vorgesehenen 80 Prozent gew&#228;hrt werden. Die Mehrkosten f&#252;r den Kanton gegen&#252;ber der aktuellen Regelung d&#252;rften rund 2000 bis 3000 Franken pro Jahr betragen.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldungen.</p>","resolution":"<p>Die Vorlage wird stillschweigend genehmigt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/fedb06ac27257c633ef828bd8822cb8e8a46aed1c14f66303db23e9074825ccc"},"vota":[]},{"number":7,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T12:37:41.865809+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"A. \u00c4nderung der Verfassung des Kantons Glarus\nB. Gesetz \u00fcber die Glarner Kantonalbank","memorial_page":null,"overview":"<p>Die Glarner Kantonalbank (GLKB) wurde an der Landsgemeinde 1883 geschaffen. Seither versorgt sie die Bev&#246;lkerung und Wirtschaft mit bank&#252;blichen Dienstleistungen. Heute ist der Kanton Mehrheitseigner. In den 2000er Jahren verfolgte die Bank eine risikoreiche und befremdende Wachstumsstrategie. Ein Wertberichtigungsbedarf von 96,8&#160;Millionen Franken und ein Verlust von 56,8&#160;Millionen Franken in der Jahresrechnung 2008 waren die Folge.</p>\n<p>Die Politik reagierte umgehend: Der Landrat verabschiedete 2008 eine Eigent&#252;merstrategie und die Landsgemeinde 2009 eine &#196;nderung des Gesetzes &#252;ber die Glarner Kantonalbank (Kantonalbankgesetz, KBG). Damit verbunden war die Vorgabe, dass sich die Bank so zu positionieren hat, dass sie mittel- bis langfristig (5 bis 10 Jahre) auf die Staatsgarantie verzichten kann. Unter Staatsgarantie versteht man hier die Haftung des Kantons f&#252;r die Verbindlichkeiten der Bank, falls diese aufgrund einer Krise nicht in der Lage ist, diesen nachzukommen.</p>\n<p>Wie eine externe Evaluation zeigt, wurde die Eigent&#252;merstrategie von Bank und Kanton umgesetzt. Sie hat sich bew&#228;hrt. Die GLKB entwickelte sich gut. Die Bank hat ihre Rentabilit&#228;t und ihre Eigenmittel deutlich verbessert. Davon profitierte der Kanton, welcher seit der Neuausrichtung Einnahmen von insgesamt &#252;ber 77&#160;Millionen Franken verbuchte. Als das wichtigste Element der Eigent&#252;merstrategie bew&#228;hrte sich die Professionalisierung und Entpolitisierung des damaligen Bankrates (heute: Verwaltungsrat).</p>\n<p>Die Voraussetzungen f&#252;r eine Abschaffung der Staatsgarantie sind aufgrund der Entwicklung der Bank in den vergangenen Jahren geschaffen.&#160;Die GLKB kann die meisten Stress-Szenarien auch ohne Staatsgarantie &#252;berstehen. Mit der vorliegenden Totalrevision des Kantonalbankgesetzes wird diese nun auftragsgem&#228;ss abgeschafft und die bew&#228;hrte Strategie der Entpolitisierung fortgesetzt. Der Kanton muss nicht mehr zwingend in der strategischen F&#252;hrung vertreten sein und seine Beteiligung am Aktienkapital wird schrittweise in eine Minderheitsbeteiligung reduziert. Die GLKB wird von einer spezialgesetzlichen in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft umgewandelt. Erhalten bleibt der Leistungsauftrag, wonach die GLKB zu einer aus gewogenen und nachhaltigen Entwicklung der glarnerischen Wirtschaft beitragen muss.</p>","text":null,"resolution":"<p>Die Vorlage wird mit klarem Mehr abgelehnt.</p>\n<p>Die GLKB wird nicht weiter privatisiert.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/9a7307fc6401a6c724e4554f72848e00d60b89130a52bdc4945ddb69ca99e2a6"},"vota":[{"number":9,"state":"completed","text":"<p>Namens des Regierungsrat beantragt sie, unver\u00e4ndert der Vorlage zuzustimmen.</p><p>Die Kantonalbank habe sich nach der \u00c4nderung des Gesetzes gut entwickelt, sie habe heute 325 Millionen Franken an freien Reserven. Sie habe heute 40 Prozent mehr Angestellte als nach der Krise.</p><p>Die GLKB solle aus ihrem strengen gesetzlichen Korsett befreit werden. Sie gebe sich heute neue Ziele, auch internationale \u00f6kologische Standards.</p><p>Die breitere Verteilung der Aktien mache die Risiken geringer.</p><p>Die GLKB werde fast schon als Milchkuh des Kantons dargestellt. Richtig sei, dass die Risiken der Staatsgarantie abgegolten w\u00fcrden, doch der Ertrag sei auch schon kleiner gewesen. Der Kanton bekomme zwar Dividende, habe damit aber auch Pflichten. Der Kanton solle davon entflochten werden, er habe auch andere sehr gute Anlagen get\u00e4tigt, etwa beim Fonds aus dem Heimfallverzicht f\u00fcr das Kraftwerk Linth-Limmern.</p><p>Der Kanton w\u00e4re nicht gezwungen, die GLKB zu retten, wenn sie privatisiert w\u00e4re.</p><p>Als gr\u00f6sster Aktion\u00e4r werde der Kanton auch bei einer weitergehenden Privatisierung die Wahlen in den Verwaltungsrat bestimmen k\u00f6nnen und er werde bestimmt daf\u00fcr sorgen, dass seine Interessen gut vertreten seien.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Marianne Lienhard","function":"Regierungsr\u00e4tin, Departement Volkswirtschaft und Inneres","place":"SVP","political_affiliation":null,"picture":"/storage/9d9aa9a98f4f2c524cba507498cdce6cc5092430ee8b46429c64969c3bebbc4b"}},{"number":7,"state":"completed","text":"<p>Die GLKB habe sich gut entwickelt und gelte als digitalste Bank der Schweiz, sie sei heute erfolgreich. Vor 15 Jahren war das anders, sie musste gerettet werden.</p><p>Zum Gl\u00fcck habe man das Gesetz angepasst und eine neue Eigent\u00fcmerstrategie geschaffen. Schon damals habe man ins Auge gefasst, die Bank solle sp\u00e4ter privatisiert werden.</p><p>Mit dem Wachstum der Bilanzsumme sei das Risiko f\u00fcr den Kanton weiter gestiegen, s\u00e4mtliche Steuereinnahmen von drei Jahren k\u00f6nnten im schlimmsten Fall n\u00f6tig sein, um die Bank zu retten.</p><p>Das Risiko f\u00fcr Kanton und Steuerzahler sei einfach zu hoch, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Krise geringer sei als auch schon. Doch der Fall k\u00f6nne weiterhin eintreten, das Risiko f\u00fcr den Kanton solle darum heute reduziert werden.</p><p>Die Einlagen seien trotzdem sicher.</p><p>Noch ein Wunsch an den Regierungsrat: \u00abBitte sorgen Sie daf\u00fcr, dass die Interessen des Kantons weiter mit einer starken Pers\u00f6nlichkeit im Verwaltungsrat vertreten sind.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Andreas Zweifel","function":null,"place":"Niederurnen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/e7f402f2fec6b50299f758e1ef370e6c0b864531a2ef3337ca33c89c594d169c"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>\u00abWer w\u00fcrde ohne Not die beste Kuh aus dem Stall verkaufen?\u00bb</p><p>Die Staatsgarantie werde der Kanton auch ohne Mehrheitsbeiteiligung nicht los. Niemand glaube, dass der Kanton die Bank nicht retten w\u00fcrde, wenn sie in Schwierigkeiten k\u00e4me.</p><p>Aber: Der Bank gehe es heute besser als je, der Kanton fahre gut mit der GLKB.</p><p>Der Bank komme der weitere geplante Teilverkauf nicht zugute, denn dadurch w\u00fcrde das Rating tiefer, weshalb sie mehr f\u00fcr ihre Kredite zahlen m\u00fcsste.</p><p>Die Bank brauche weiter einen Bezug zur Bev\u00f6lkerung und Politik, Gewinnoptimierung sei nicht oberstes Ziel. \u00abWir wollen die Beziehung behalten.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Franz Landolt","function":"Landrat","place":"N\u00e4fels","political_affiliation":"GLP","picture":"/storage/46f964d7eb9c214ad6c32b28e3f9b9df11346b5ceed77e17922838ff0e281d4c"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Er beantragt, die Gesetzes\u00e4nderung abzulehnen.</p><p>Die Bank sei die Zweitgr\u00f6sste gemessen an ihrer Kreditt\u00e4tigkeit, zwei Drittel der Glarner KMU seien mit ihr verbunden.</p><p>In den letzten Jahren musste der Kanton die Bank sanieren. Wieso solle er sie verkaufen, nun wo sie prosperiere?</p><p>Die heutige Eigent\u00fcmerstrategie habe sich bew\u00e4hrt.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Rainer Meichtry","function":null,"place":"Haslen","political_affiliation":null,"picture":"/storage/7ef146dd97ce6d8368881388bc3ff89f3169a3ddda6e57cad52e4eb2f88b8dd7"}},{"number":6,"state":"completed","text":"<p>Auch er beantragt Ablehnung \u00abaus Verstand, Bauchgef\u00fchl und Herz\u00bb.</p><p>Die Politik habe ihre Lehren aus der Krise von 2008 gezogen und heute stehe die Bank gut da. Dies auch, weil der Kanton die Mehrheit behalten habe und die GLKB dem Kanton Rechenschaft ablegen m\u00fcsse.</p><p>Die Staatsgarantie w\u00fcrde implizit trotz der Privatisierung bestehen bleiben, doch der Kanton w\u00fcrde auf 3,5 Millionen Franken an Abgeltung verzichten.</p><p>Die wichtige Verbindung vom Kanton zur Bank w\u00fcrde verloren gehen, w\u00e4hrend heute der Regierungsvertreter im Verwaltungsrat intervenieren k\u00f6nne.</p><p>Externe Investoren k\u00f6nnten zu hoch hinaus wollen. Die GLKB brauche nicht mehr Freiheit, um sich weiter zu entwickeln, wie die anderen Kantonalbanken auch nicht.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Daniel Schindler","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":null,"picture":"/storage/8acef3bcd49b576d56552b3b86ab7417445baa34abf33c10728f99275c64a2a8"}},{"number":8,"state":"completed","text":"<p>Als Kommissionspr\u00e4sident vertritt er die Vorlage.</p><p>Finanziell: Das Risiko einer Staatsgarantie von maximal 300 bis 350 Millionen Franken sei eine grosse Belastung, in anderen Kantonen seien Kantonalbanken untergegangen. Im Krisenfall geradestehen zu m\u00fcssen, w\u00fcrde die Steuerzahler massiv belasten.</p><p>Emotional: Die Bank werde den Bezug zum Glarnerland und auch den Namen nicht verlieren. Viele der Angestellten w\u00fcrden auch weiterhin im Kanton wohnen. Die Mitsprache der Politik sei, wie die Vergangenheit gezeigt habe, keine Garantie f\u00fcr ein gutes Gesch\u00e4ften.</p><p>Auch bei der Liechtensteiner Landesbank habe sich mit der Abschaffung der Staatsgarantie nichts zum Negativen ge\u00e4ndert.</p><p>Der Kurs der GLKB-Aktie sei seit B\u00f6rsengang um 60 Prozent gestiegen, heute seien sie gut zu verkaufen. W\u00fcrde ihr Kurs in einer Krise sinken, so w\u00e4ren sie kaum, respektive nur mit Verlust, zu ver\u00e4ussern.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Thomas Tschudi","function":"Landrat","place":"N\u00e4fels","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/c3ce5b02be246d17e3add499872530f9559765ac1c4b8d3111e740d7fb01c4e7"}},{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Remo Goethe unterst\u00fctzt die Verfassungs- und die Gesetzes\u00e4nderung.</p><p>Die Guthaben der Bankkunden blieben auch ohne Staatsgarantie bis 100'000 Franken im Krisenfall durch die Finma-Regulierungen gesichert. Der Durchschnitt der Guthaben liege aber nur bei etwa 50'000 Franken.</p><p>Der Kanton trage k\u00fcnftig kein Risiko mehr, eine Rettung bei bleibendem Gesetz w\u00fcrde ihn aber im Extremfall bis maximal 350 Millionen Franken kosten.</p><p>Die Bank habe sich in den letzten Jahren im Markt erfolgreich bew\u00e4hrt, ihre Fesseln m\u00fcssten gel\u00f6st werden. Die Staatsgarantie sei ein alter Zopf und geh\u00f6re abgeschnitten.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Remo Goethe","function":null,"place":"Glarus","political_affiliation":"FDP","picture":"/storage/3bc75e421d8dd44065cf4886cb5ecd930e06ce6cd37857c6d5bf3de6f010106d"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Madlaina Brugger unterst\u00fctzt den Ablehnungsantrag.</p><p>Man solle nicht auf die 7 Millionen Franken verzichten, die der durchschnittliche Ertrag des Kantons aus der GLKB in den letzten Jahren gewesen sei. Nach einem Verkauf fliesse dem Kanton weniger Geld.</p><p>Was wir heute an der Kantonalbank h\u00e4tten, sei gut und solle nicht ge\u00e4ndert werden. Die Abgeltung der Staatsgarantie von 3.5 Millionen Franken j\u00e4hrlich decke das Risiko ab.</p><p>St\u00fcnde man in zehn Jahren wieder vor einer Krise der GLKB, dann w\u00fcrde die Landsgemeinde wohl trotzdem einer Rettung zustimmen.</p><p>Also sei ein Nein geboten.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Madlaina Brugger","function":null,"place":"Niederurnen","political_affiliation":"SP","picture":"/storage/e4eb0b1d40c27a0982615d5bec91bf7c783bee73f854c8acc73562fc98addfe6"}},{"number":1,"state":"completed","text":null,"motion":"<p>Namens der SP verlangt Isenegger ein Nein.</p>","statement_of_reasons":"<p>Es gehe um Verkauf und Privatisierung ohne jegliche Notwendigkeit. &#196;hnliche Vorst&#246;sse seien in anderen Kantonen abgelehnt worden.</p><p>20 andere Kantone kennten die Staatsgarantie ebenfalls und hielten daran fest.</p><p>Mit der Vorlage wolle man einen Vorentscheid f&#252;r einen allf&#228;lligen Verkauf der GLKB schaffen, das sei anmassend. Bei einem Ja fehlten der Staatskasse 3 Millionen Franken Einnahmen aus der Abgeltung f&#252;r Staatsgarantie.</p><p>Die Bank habe in den letzten Jahren gut gewirtschaftet, es bestehe kein Grund zu &#196;nderungen. Der Kanton habe und brauche eine starke Kantonalbank, vor allem f&#252;r den Erhalt von Arbeitspl&#228;tzen und Infrastrukturen.</p>","person":{"name":"Rahel Isenegger","function":"Landr\u00e4tin","place":"Schwanden","political_affiliation":"SP","picture":"/storage/618fac34b783f5a01083257be73bcb540c34beec6296b46e65ff3ea71e8ec7fe"}}]},{"number":6,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"\u00c4nderung des Gesetzes \u00fcber den Brandschutz und die Feuerwehr","memorial_page":null,"overview":"<p>Der Landsgemeinde wird eine Anpassung des Gesetzes &#252;ber den Brandschutz und die Feuerwehr (Brandschutzgesetz) unterbreitet.</p>\n<p>2013 liberalisierte die Landsgemeinde das Glarner Kaminfegerwesen weitgehend. Um die einheimischen Kaminfeger zu sch&#252;tzen, wurde jedoch eine Klausel in das Brandschutzgesetz aufgenommen. Sie schreibt vor, dass ausw&#228;rtige Kaminfeger nur im Glarnerland t&#228;tig werden d&#252;rfen, wenn f&#252;r die Glarner Kaminfeger im Wohnsitzkanton der ausw&#228;rtigen Kaminfeger ein Gegenrecht gilt.&#160;Der Kanton Glarus selbst weist zunehmend einen Mangel an einheimischen Kaminfegern auf. Insbesondere aus dem benachbarten St. Galler Bezirk See-Gaster werden aufgrund noch g&#252;ltiger fr&#252;herer Zulassungen Kaminfegerleistungen erbracht. Diese w&#252;rden ohne Massnahmen jedoch bald wegfallen, da der Kanton St. Gallen weiterhin am Kaminfegermonopol festh&#228;lt. Damit d&#252;rften Glarner Feuerungsanlagen nicht mehr von St. Galler Kaminfegern gereinigt und gewartet werden.</p>\n<p>Um langfristig ein ausreichendes Angebot an Kaminfegerdienstleistungen im Kanton Glarus sicherzustellen, soll der Marktzugang f&#252;r ausserkantonale Kaminfeger erleichtert werden. Die Gegenrechtsklausel soll deshalb aus dem Brandschutzgesetz entfernt werden. Den Kaminfegern aus den Monopolkantonen, insbesondere aus den benachbarten Wirtschaftsr&#228;umen See-Gaster und Sarganserland, wird so der Markt ge&#246;ffnet. Die Kontroll- und Reinigungsintervalle k&#246;nnen dadurch besser eingehalten und damit der notwendige Personen- und Sachwertschutz gew&#228;hrleistet werden. Neben der Streichung der Gegenrechtsklausel werden minime Pr&#228;zisierungen im Gesetzestext vorgenommen. Die Glarnersach erh&#228;lt zudem neu die Kompetenz, kostendeckende Geb&#252;hren zu erheben.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldung.</p>","resolution":"<p>Die Vorlage wird ohne Wortmeldung angenommen.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/a256f6eb1eb0864097d9fb749dd08acbdfcadad0efd337292d9143d8fae9a09b"},"vota":[]},{"number":5,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Gesetz \u00fcber die musikalische Bildung","memorial_page":null,"overview":"<p>Anstoss f&#252;r die vorliegende Totalrevision des Gesetzes &#252;ber die musikalische Bildung gab eine im Juni&#160;2020 durch den Landrat &#252;berwiesene Motion mehrerer Landratsmitglieder. Diese zielte einerseits darauf ab, die bei der Unterst&#252;tzung von Musikunterricht bisher geltende Beschr&#228;nkung auf die obligatorische Schulzeit aufzuheben. Andererseits forderte sie, der Kanton solle den Musikschulen ein zweckm&#228;ssiges Ausgestalten einkommensabh&#228;ngiger Tarife sowie Begabtenf&#246;rderung erm&#246;glichen.</p>\n<p>Gest&#252;tzt auf Artikel 67a der Bundesverfassung gelten in diesen Teilaspekten der F&#246;rderung musikalischer Bildung seit einigen Jahren zus&#228;tzliche Anforderungen des Bundes. Diese lassen sich durch die Musikschulen allein mit den ihnen bisher zur Verf&#252;gung stehenden F&#246;rdermitteln nicht erf&#252;llen. In Umsetzung der Motion und des Bundesgesetzes &#252;ber die Kulturf&#246;rderung beantragte der Regierungsrat dem Landrat zuhanden der Landsgemeinde, die Vorgaben zum Umfang der &#246;ffentlichen Leistungen sowie zur Tarifgestaltung anzupassen.</p>\n<p>Neu soll der Kanton neben Kindern und Jugendlichen k&#252;nftig auch junge Erwachsene bis zum vollendeten 20.&#160;Altersjahr oder bis zum Abschluss ihrer Erstausbildung, l&#228;ngstens aber bis zum vollendeten 25.&#160;Altersjahr, unterst&#252;tzen. Zudem soll der Regierungsrat die &#246;ffentlichen Leistungen so ausgestalten, dass die wirtschaftliche Leistungsf&#228;higkeit der Erziehungsberechtigten ber&#252;cksichtigt wird und dass im Kanton Glarus generell fachlich qualifizierter Unterricht zu tragbaren, regional vergleichbaren Tarifen angeboten werden kann.</p>","text":"<p>Keine Wortmeldung.</p>","resolution":"<p>Der Vorlage wird ohne Wortmeldung zugestimmt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/a859016db98caea8aa45dbcdc60990264f7010d266dfff360535b1dabfe3d27e"},"vota":[]},{"number":4,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"A. \u00c4nderung des Gesetzes \u00fcber den Natur- und Heimatschutz\nB. Memorialsantrag \u00abBiodiversit\u00e4t im Kanton Glarus\u00bb","memorial_page":null,"overview":"<p>Der Landsgemeinde wird eine &#196;nderung des Gesetzes &#252;ber den Natur- und Heimatschutz unterbreitet. Damit wird die Erhaltung und F&#246;rderung der Biodiversit&#228;t im Kanton Glarus gesetzlich verankert und die Grundlage f&#252;r die Erarbeitung einer umfassenden Biodiversit&#228;tsstrategie geschaffen. Ausgangspunkt dieser Vorlage ist ein im Mai 2019 eingereichter Memorialsantrag der GLP des Kantons Glarus.</p>\n<p>Im Juni 2020 pr&#228;sentierte der Regierungsrat seine Vorschl&#228;ge zur Umsetzung des Memorialsantrags. Einerseits wird der Zweckartikel des kantonalen Gesetzes &#252;ber den Natur- und Heimatschutz mit dem Auftrag erg&#228;nzt, die Biodiversit&#228;t sei zu f&#246;rdern. Bisher enthielt er lediglich den Grundsatz, die biologische Artenvielfalt zu sch&#252;tzen. Im Sinne der Antragsteller wird zudem ein neuer Artikel 8a eingef&#252;gt, mit dem Auftrag an den Regierungsrat, eine Biodiversit&#228;tsstrategie zu erarbeiten und Massnahmen zum Schutz, zur Erhaltung und zur F&#246;rderung der Biodiversit&#228;t zu treffen.</p>\n<p>In der Vernehmlassung wurde die Wichtigkeit der Biodiversit&#228;t anerkannt. Unbestritten war auch, dass es eine Gesamtstrategie braucht, welche die bestehenden und die k&#252;nftigen Massnahmen mit Zielen einbindet. Diese soll regelm&#228;ssig &#252;berpr&#252;ft werden. Nach der Schaffung der gesetzlichen Grundlagen wird der Regierungsrat bis 2023 eine Biodiversit&#228;tsstrategie erarbeiten, die mit den Vorgaben des Bundes &#252;bereinstimmt. Sie enth&#228;lt die Ziele des Kantons bez&#252;glich Biodiversit&#228;t, Massnahmen zur Erreichung der Ziele, Kosten dieser Massnahmen und einen Zeitplan. &#220;ber die definitive Umsetzung der Massnahmen und die Freigabe der daf&#252;r notwendigen Mittel soll sp&#228;ter befunden werden.&#160;</p>","text":"<p>Keine Wortmeldung.</p>","resolution":"<p>Die Vorlage wird stillschweigend genehmigt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/3d3b178c7843817621f2edc206e0891b1710588112c4f6c6578af1c3cfba52b1"},"vota":[]},{"number":3,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T12:34:51.579855+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Festsetzung des Steuerfusses f\u00fcr das Jahr 2023","memorial_page":null,"overview":"<p>Der Landrat beantragt der Landsgemeinde, den Kantonssteuerfuss f&#252;r das Jahr 2023 von bisher 53 auf 58 Prozent der einfachen Steuer zu erh&#246;hen.</p>\n<p>Der Landrat begr&#252;ndet die Steuerfusserh&#246;hung mit der Annahme des Pflege- und Betreuungsgesetzes durch die Landsgemeinde 2021. Damit &#252;bernimmt der Kanton ab dem Jahr 2023 bisher von den Gemeinden bezahlte Beitr&#228;ge an die Pflegerestkosten, ungedeckte Heimkosten und weitere Beitr&#228;ge wie gemeinwirtschaftliche Leistungen oder Defizit&#252;bernahmen der Spitex im Umfang von rund 8,1 Millionen Franken pro Jahr (Durchschnitt 2016&#8211;2020). Zudem wird mit weiteren Kosten f&#252;r Beitr&#228;ge an pflegende und betreuende Bezugspersonen (1 Mio. Fr.), Personalkosten (170 000 Fr.) und Kosten f&#252;r subsidi&#228;re Soforthilfemassnahmen (75 000 Fr.) gerechnet. Insgesamt ergeben sich damit erwartete Mehrkosten von rund 9,4 Millionen Franken ab dem Jahr 2023.</p>\n<p>Mit der vorgeschlagenen Steuerfusserh&#246;hung k&#246;nnen diese Mehrkosten finanziert werden.</p>","text":null,"resolution":"<p>Der Antrag, den Steuerfuss f&#252;r das Jahr 2023 von 53 auf 58 Prozent zu erh&#246;hen, wird angenommen.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/1b55d1ef9051a5c0ecc07545ec5c8bf0730ad98e3f621a09179bd20e0159e9ec"},"vota":[{"number":4,"state":"completed","text":"<p>Samuel Zingg in seiner Funktion als Kommissionspr\u00e4sident beantragt, den Steuerfuss auf 58 Prozent festzulegen und den Antrag der SVP abzulehnen. Die Sicherung der Langzeitpflege sei eine der wichtigen Aufgaben, die es in der kommenden Zeit zu meistern gelte. \u00abWir erh\u00f6hen die Steuern nur, weil die Kosten von der Gemeinden zum Kanton wechseln. Lassen wir die Personen nicht im Stich, die sich um ihre kranken Angeh\u00f6rigen k\u00fcmmern.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Samuel Zingg","function":"Pr\u00e4sident landr\u00e4tliche Finanzaufsichtskommission","place":"Mollis","political_affiliation":null,"picture":"/storage/6c1708948acb9e9cf7f30a2d78f65e45201249cd29a1347593bff224c73993bb"}},{"number":5,"state":"completed","text":"<p>Regierungsrat Markus Heer pl\u00e4diert daf\u00fcr, den Steuerfuss f\u00fcr das Jahr 2023 von bisher 53 auf 58 Prozent zu erh\u00f6hen, wie vom Landrat beantragt.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Markus Heer","function":"Regierungsrat","place":"Niederurnen","political_affiliation":"SP","picture":"/storage/dd50a8bb56aa9ee07488f28da6d470812f3f711f29f0cc57ff3b3626cba1d606"}},{"number":3,"state":"completed","text":"<p>Rosa Kuster aus Nidfurn beantragt, der Steuererh\u00f6hung zu zustimmen. Die Erh\u00f6hung sei gerecht und richtig. Nach dem bew\u00e4hrten Sprichtwort: \u00abWas du heute kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen.\u00bb</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Rosa Kuster","function":null,"place":"Nidfurn","political_affiliation":null,"picture":"/storage/fefcc29f7cad849379ce3492fabc86e0afa6b012eeb83639db2ab3bd298003a9"}},{"number":2,"state":"completed","text":"<p>Peter Rothlin beantragt, die Steuern so zu belassen, wie sie sind. Alles werde teurer und \u00abwas kommt noch weiter auf uns zu\u00bb? Diese Kosten k\u00f6nnten nicht kleingeredet werden.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Peter Rothlin","function":"Landrat","place":"Oberurnen","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/62ec60b3952996269f84025496ff5afbed4bd4b484e4ad929133b517057df5d1"}},{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Katja Jane Moser aus Niederurnen beantragt, die Steuererh\u00f6hung von 5 Prozent zu verschieben. Das Gewerbe habe eine schwierige Zeit erlebt, w\u00e4hrend Corona. Vor allem das Gastgewerbe habe gelitten. </p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Katja Jane Moser","function":null,"place":"M\u00fchlehorn","political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/2e6556a62e230c7a38d271f4b2b912e1094a9f47c5df97d99eb893e1d135cb01"}}]},{"number":2,"state":"completed","last_modified":null,"irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Wahlen","memorial_page":null,"overview":"<p>Aus dem Kreis der gew&#228;hlten Mitglieder des Regierungsrats ist der Landammann und der Landesstatthalter f&#252;r eine zweij&#228;hrige Amtsdauer zu w&#228;hlen.</p>\n<p>Die Landsgemeinde hat f&#252;r die Amtsdauer 2022 bis 2026 folgende richterliche Beh&#246;rden zu w&#228;hlen:</p>\n<p>a. das Obergerichtspr&#228;sidium, das Obergerichtsvizepr&#228;sidium und sieben Mitglieder des Obergerichts;</p>\n<p>b. das Verwaltungsgerichtspr&#228;sidium und acht Mitglieder des Verwaltungsgerichts; und</p>\n<p>c. zwei Kantonsgerichtspr&#228;sidien, das Kantonsgerichtsvizepr&#228;sidium und zw&#246;lf Mitglieder des Kantonsgerichts.</p>\n<p>Beim Obergericht und beim Kantonsgericht sind die im Zuge der Reform der Gerichtsorganisation neu geschaffenen teilamtlichen Vizepr&#228;sidien neu zu besetzen.</p>","text":"<p>Zum Landammann gew&#228;hlt wird Landesstatthalter Benjamin M&#252;hlemann, FDP, Mollis.</p>\n<p>Er wird vereidigt und leitet nun die Landsgemeinde.</p>\n<p>Zum Landesstatthalter gew&#228;hlt wird Regierungsrat Kaspar Becker, Die Mitte, Ennenda.</p>\n<p>Obergerichtspr&#228;sidentin Petra Hauser, N&#228;fels, wird wiedergew&#228;hlt.</p>\n<p>Als Vizepr&#228;sidentin des Obergerichts wird Sarina Dreyer, N&#228;fels, neu gew&#228;hlt.</p>\n<p>Als Mitglieder des Obergerichts werden die sechs wieder kandidierenden Bisherigen in globo best&#228;tigt.</p>\n<p>Als 7. Mitglied des Obergerichts wird Martin Ilg-Rhyner, Glarus, gew&#228;hlt.</p>\n<p>Verwaltungsgerichtspr&#228;sident Colin Braun, Netstal, wird wiedergew&#228;hlt.</p>\n<p>Alle Mitglieder des Verwaltungsgerichts werden in globo best&#228;tigt.</p>\n<p>Die Kantonsgerichtspr&#228;sidenten Andreas Hefti, Glarus, und Daniel Anrig, Glarus, werden best&#228;tigt.</p>\n<p>Als Vizepr&#228;sidentin des Kantonsgerichts wird Sarah Leuzinger, Niederurnen, gew&#228;hlt.</p>\n<p>Die zw&#246;lf Kantonsrichterinnen und Kantonsrichter werden in globo wiedergew&#228;hlt.</p>","resolution":"<p>Die Gerichte sind wieder vollz&#228;hlig, Martin Ilg-Rhyner ist neu ins Obergericht gew&#228;hlt.</p>\n<p>Die zwei neuen Vizepr&#228;sidien der Gerichte sind gew&#228;hlt.</p>","resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/306124670f8e87ba5e9ae1266b59d6dea56283d8fe8e45b4553062172057504f"},"vota":[]},{"number":1,"state":"completed","last_modified":"2024-10-08T12:32:47.357047+00:00","irrelevant":false,"tacitly_accepted":false,"title":"Er\u00f6ffnung der Landsgemeinde","memorial_page":null,"overview":"<p>Die Landsgemeinde wird durch die Frau Landammann er&#246;ffnet. Die stimmberechtigten M&#228;nner und Frauen werden hierauf den Eid zum Vaterland schw&#246;ren.</p>","text":null,"resolution":null,"resolution_tags":[],"files":{"memorial_pdf":"https://www.landsgemeinde.gl.ch/storage/11873294c7c19cbc5dd175cb07471b6b27981b85db42f4080eccfb6181d27fcb"},"vota":[{"number":1,"state":"completed","text":"<p>Hochgeachteter Herr Landesstatthalter\nHochgeachtete Damen und Herren der administrativen und richterlichen Beh\u00f6rden\nHochvertraute, liebe Mitlandleute</p><p>Die Zeichen der Zeit erkennen, tragf\u00e4hige L\u00f6sungen suchen, entscheiden und handeln. So simpel kann die politische Arbeit dargestellt werden.</p><p>Die Zeiten \u00e4ndern sich und mit ihr die Gesellschaft in ihrem Verhalten und mit ihren Bedu\u0308rfnissen. Es ist Aufgabe der Politik, ver\u00e4nderte Bedu\u0308rfnisse aufzunehmen und die Rahmenbedingungen fu\u0308r das gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenleben anzupassen. Gerade das System der direkten Demokratie bietet den Bu\u0308rgerinnen und Bu\u0308rgern eine Vielzahl von Instrumenten, mit denen politische \u00c4nderungen herbeigefu\u0308hrt werden k\u00f6nnen und zwar auf allen drei Staatsebenen. Auf Bundesebene k\u00f6nnen mittels Initiativen Volksabstimmungen herbeigefu\u0308hrt werden, im Landsgemeindekanton Glarus kann dasselbe mit einem Memorialsantrag erwirkt werden. Auch heute werden Sie u\u0308ber mehrere Memorialsantr\u00e4ge befinden k\u00f6nnen. Die Landsgemeinde ist in der Lage, u\u0308ber eine Vielzahl von Gesch\u00e4ften innert wenigen Stunden zu entscheiden und daru\u0308ber hinaus u\u0308ber Ab\u00e4nderungsantr\u00e4ge zu raten, zu mindern und zu mehren.</p><p>Soweit die Frage erlaubt ist, ob die Landsgemeinde immer noch eine zeitgem\u00e4sse Form zur Bew\u00e4ltigung der politischen Entscheidungen ist, antworte ich Ihnen mit einem klaren Ja. Hochvertraute, liebe Mitlandleute, wie sonst k\u00f6nnten Sie die Zukunft unseres Kantons direkt mitbestimmen, indem Sie einen Antrag durch Wortmeldung an Ihre Mitbu\u0308rgerinnen und Mitbu\u0308rger stellen. Die Landsgemeinde hat in der ju\u0308ngeren und \u00e4lteren Vergangenheit mehrfach bewiesen, progressive Entscheide zu f\u00e4llen. Sie tat dies immer dann, wenn \u00c4nderungen angezeigt waren, diese dem Landrat aber zu radikal erschienen.</p><p>Heute vor 50 Jahren waren die Frauen erstmals berechtigt, an einer Landsgemeinde teilzunehmen. Glarus war damit ab 1972 der erste Landsgemeindekanton mit Frauenbeteiligung. Doch die Gleichstellungsfrage zwischen den Geschlechtern besch\u00e4ftigt uns auch 50 Jahre sp\u00e4ter noch.</p><p>Die voranschreitende demographische Entwicklung der Bev\u00f6lkerung stellt eine wesentliche gesellschafts- und sozialpolitische Herausforderung dar. Sie hat starke Auswirkungen auf unsere Sozialwerke mit dem bew\u00e4hrten drei-S\u00e4ulen-Prinzip. Insbesondere die Gesetzgebungen u\u0308ber die AHV sowie diejenige u\u0308ber die berufliche Vorsorge verlangen nach Erneuerungen. Damit dies gelingt, bedarf es den Einbezug aller Generationen. Und es wird nur tragf\u00e4hige L\u00f6sungen geben, wenn sich Frauen wie M\u00e4nner, Junge und \u00c4ltere kompromissbereit einbringen.\nDie heute 60-j\u00e4hrigen Frauen hatten nicht dieselben M\u00f6glichkeiten ihre Altersguthaben zu bilden wie ihre gleichaltrigen M\u00e4nner und dennoch soll das Rentenalter fu\u0308r die Frauen auf 65 angehoben werden.</p><p>Das Bundesparlament ist mit dieser Ausgangslage sorgf\u00e4ltig umgegangen und hat fu\u0308r die Frauen der \u00dcbergangsgeneration Ausgleichszahlungen vorgesehen. Zur Bereinigung der AHV-Reform werden wir demn\u00e4chst an die Urne gerufen. Fu\u0308r die soziale Gerechtigkeit ist es von Bedeutung, die Weichen fu\u0308r die Zukunft jetzt zu stellen.</p><p>Wir schreiben das Jahr 2022 und an den Grenzen zu Europa herrscht Krieg. Was lange fu\u0308r unwahrscheinlich galt, wurde leider Realit\u00e4t. Die Konfliktparteien sind gezwungen, ihr Handeln fu\u0308r den Schutz und das Wohle ihrer Bev\u00f6lkerung hinter die Interessen des Krieges zu stellen.</p><p>Wenn wir uns heute auf dem Landsgemeinde-Ring versammeln, du\u0308rfen wir dies in Freiheit und im Vertrauen auf unseren Staat tun. Gedenken wir heute allen, denen dieser Schutz nicht zukommt.</p><p>Nach knapp zwei Jahren Amtszeit gebe ich heute das Landammannschwert weiter. Diese Aufgabe hat mich gefordert, aber auch mit Genugtuung und Stolz erfu\u0308llt. Fu\u0308r das mir entgegengebrachte Vertrauen danke ich Ihnen hochvertraute, liebe Mitlandleute ganz herzlich. Lassen Sie uns jetzt raten, mindern und mehren in Freiheit und Verantwortung. Und so hoffen wir, dass es uns auch heute gelingt, die traktandierten Wahl- und Sachgesch\u00e4fte zum Nutzen und Gedeihen unseres Kantons zu treffen.</p><p>In diesem Sinne bitte ich fu\u0308r Land und Volk von Glarus um den Machtschutz Gottes und erkl\u00e4re die Landsgemeinde 2022 als er\u00f6ffnet.</p>","motion":null,"statement_of_reasons":null,"person":{"name":"Marianne Lienhard","function":"Regierungsr\u00e4tin, Departement Volkswirtschaft und Inneres","place":null,"political_affiliation":"SVP","picture":"/storage/2194d8100a4b63a20e2083a3eb4238735828775bd0361991654b1db16c1351ac"}}]}]}